Kolumne: Bayern München spielt gegen Dortmund wie der FCC

Nur der FCC – der Wochenrückblick: OTZ-Chefredakteur Jörg Riebartsch auf der Suche nach Blutgrätschen, Abseitsfallen und Seitfallziehern.

Sind die Bayern und der glorreiche Fußballverein aus Jena vergleichbar?

Kann gar nicht sein? Oh doch. Supercup. Bayern unterliegt der Borussia aus Dortmund mit 0:2. Die Bayern hatten mehr Ballbesitz und massig Chancen. Machen aber nichts draus. An diesem Spiel war übrigens sehr schön zu erkennen, wo die Probleme einer Mannschaft liegen können, die dem Ballbesitz huldigt: Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Das Überfallkommando in den Trikots von Borussia Dortmund hat reichlich Gebrauch von holprigen Ballverlusten der Bayern gemacht. Dann rappelte es im Karton.

Drittligist Jena war beim Auswärtsspiel in Zwickau die klar bessere Mannschaft. Macht aber auch nichts aus den Torchancen. Verliert 0:2. Einen Unterschied gibt es, mal abgesehen von der Liga, aber doch. Gegen eine Mannschaft wie Jena sitzen die roten Karten beim Schiri lockerer als gegen die Bayern. Da traut sich kein Spielleiter des DFB ran. Nach dem Abpfiff der Partie Zwickaus gegen den FCC soll der Schiedsrichter einigen Jenaer Spielern sogar den obligaten Handschlag verweigert haben. Bei den Bayern würde sich das niemand trauen.

Zutrauen kann man den Jenaern unterdessen den Aufstieg aus dem Kellerabteil der Dritten Liga. Auf Dauer kann man nämlich nicht so gut spielen und immer nur verlieren. Am Sonntag, 18. August, geht es im heimischen Paradies gegen den zuletzt starken Aufsteiger aus Waldhof. Dennoch plane ich drei Punkte fest ein.

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