Niko Kovac, Arsène Wenger und der Henyckes Jupp – was der FCC Jena schon besser macht als die Bayern aus München

Nur der FCC – der Wochenrückblick: OTZ-Chefredakteur Jörg Riebartsch auf der Suche nach Blutgrätschen, Abseitsfallen und Seitfallziehern.

250 mitgereiste Jenaer Fans machen Stimmung beim Spiel in Köln

250 mitgereiste Jenaer Fans machen Stimmung beim Spiel in Köln

Foto: Frank Stelnhorst / Frank Steinhorst - Pressefoto

Was für eine Woche beim FC Carl Zeiss Jena. Erst der erste Sieg der Saison überhaupt im Heimspiel und Ostduell gegen den FC Hansa Rostock. Dann am kühlen Freitagabend auswärts einen Punkt geholt bei Viktoria Köln. Beide Teams stehen in der Drittliga-Tabelle weit über dem FCC.

Aus Sicht im Tabellenkeller praktisch nur mit dem Fernglas zu sehen. Aber beide Spiele nahmen ein verdientes Ende.

Momentan scheint das Team von Rico Schmitt nicht wieder zu erkennen sein. Plötzlich wird nicht nur gefällig mit Zug zum Tor kombiniert. Nein, vor allem steht die Truppe körperlich gut im Saft. Keine Einbrüche mehr im letzten Drittel der Spielzeit. Im Gegenteil, jetzt ist es der FCC, der in der Schlussphase aufdrehen kann. In Köln gelang sogar gewissermaßen mit dem Schlusspfiff der verdiente Ausgleich.

Trainerwechsel können also doch etwas bewirken. Hat der FCC alles richtig gemacht?

Beim FC Bayern hat es noch nicht geklappt, nachdem dort Niko Kovac gehen musste. Jupp Henyckes, Trainer-Rentner, traut man sich nicht noch einmal zu reaktivieren. Und Trainer-Ikone Arsène Wenger mag man auch nicht nach Bayern locken.

Es ist nicht leicht, Knall auf Fall einen neuen Übungsleiter zu finden. Der FCC könnte ein Lied davon singen, war letztendlich dann doch rasch mit Rico Schmitt einig. Und jetzt sieht es so aus, als habe da die Vereinsführung den richtigen Riecher gehabt!

Für die anstehenden Tage darf kurz durchgeschnauft werden. Die nächste Punktspielpartie gibt es erst am 22. November wieder. Erneut freitags, wieder ein Ost-Duell. Der Hallescher FC wird zu Gast sein. Wird spannend.

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