Ohne Simak: FC Carl Zeiss Jena mit radikalem Neuanfang

Nach dem endgültigen Abstieg dringen mehr Details nach außen, welche Spieler keine weitere Anstellung beim FC Carl Zeiss Jena erhalten. Zu jenen, die kein Vertragsangebot bekommen, zählen die Offensivspieler Sebastian Hähnge und Jan Simak, bestätigte Präsident Rainer Zipfel.

Nach dem endgültigen Abstieg dringen mehr Details nach außen, welche Spieler keine weitere Anstellung beim FC Carl Zeiss Jena erhalten. Zu jenen, die kein Vertragsangebot bekommen, zählen die Offensivspieler Sebastian Hähnge und Jan Simak (links), bestätigte Präsident Rainer Zipfel.

Nach dem endgültigen Abstieg dringen mehr Details nach außen, welche Spieler keine weitere Anstellung beim FC Carl Zeiss Jena erhalten. Zu jenen, die kein Vertragsangebot bekommen, zählen die Offensivspieler Sebastian Hähnge und Jan Simak (links), bestätigte Präsident Rainer Zipfel.

Foto: zgt

Jena. Sebastian Hähnge und Jan Simak gehörten bislang zu den Top-Verdienern. Während sich die Jenaer von Simak vor allem aus finanziellen Gründen verabschieden, zählten bei Hähnge vor allem die sportlichen Aussichten unter Trainer Petrik Sander. Abgesagt haben die Jenaer auch den defensiven Mittelfeldspielern Stefan Ronneburg, der lange verletzt war, und Marlon Krause. Der marokkanische Nationaltorhüter Younes Itri erhält keinen neuen Vertrag. Und Stürmer Alban Ramaj passt finanziell nicht mehr ins Konzept. Bleibt Rechtsverteidiger Christian Demirtas, dessen Weiterverpflichtung noch in der Schwebe bleibt.

Vom Kader der vergangenen Saison verfügen Torhüter Patrick Siefkes, Stürmer Sebastian Huke und Sebastian Fries über einen Vertrag. Torwart Tino Berbig und René Eckardt haben Angebote vorliegen. Robert Zickert hat bereits seine Zusage gegeben, auch Stürmertalent Philipp Grüneberg soll bleiben.

Die Jenaer verhandeln unter anderem mit Sascha Herröder (VfR Aalen) und Marcel Schlosser (Chemnitzer FC).

"Wir suchen vor allem noch Spieler für die Defensive", sagt Zipfel, der aber keine Eile verspürt. Zum Trainingsauftakt sollen nicht alle der 22 Kaderplätze besetzt sein, um noch Raum für "Schnäppchen" zu haben. Der Vereinschef spekuliert auf Spieler, die sich in der dritten Liga verpokert haben und Ende Juli oder Anfang August zum Team stoßen. "Da müssen wir Geduld beweisen."

Der Trainingsauftakt soll am 2. Juli stattfinden. Wegen des späteren Beginns entfällt das Trainingslager in Bad Blankenburg, weil Sander in jener Woche Kondition bolzen will. Dafür sind die Bedingungen in Jena bestens und der Verein spart Geld, um möglicherweise im Winter ein Camp zu beziehen.

Drei Testspiele gegen unterklassige Vereine sollen vor dem Trainingsstart stattfinden: am Freitag, 22. Juni, beim SV Gera-Roschütz (18 Uhr), am Freitag, 29. Juni, beim Oßmannstedter SV (18 Uhr) und am Samstag, 30. Juni, beim SV Uichteritz in Weißenfels (15 Uhr).

Welche Spieler auflaufen oder ob angesichts des Personalmangels gar Geschäftsführer Roy Stapelfeld und der Pressesprecher Andreas Trautmann die Fußballschuhe schnüren müssen, ist offen.

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