Die heiße Phase für den FF USV Jena beginnt: Trainer Heck freut sich auf die jungen Wilden

Jena  Der Fußball-Bundesligist FF USV Jena startet am Montag in die zweite Phase der Vorbereitung.

Christopher Heck.

Christopher Heck.

Foto: Hannes Seifert

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Nach zweiwöchiger Pause startet bei den Bundesliga-Fußballerinnen des FF USV Jena am Montag die heiße Phase der Vorbereitung. „Die erste Woche hatten wir genutzt, um alle Spielerinnen kennenzulernen, uns einen ersten Eindruck zu verschaffen“, erzählt der neue Trainer des Aufsteigers, Christopher Heck. Der 45-jährige Hesse muss nebenbei noch den eigenen Umzug organisieren. Der Verein hat ihm eine Wohnung besorgt. „Das bekomme ich schon hin“, sagt Heck, der perspektivisch die Familie nachholen will. Die große Tochter studiert in Leipzig, „da passt Jena als Standort ganz gut“. Die kleine ist selber Fußballerin, hat den Sprung in die Hessenauswahl geschafft und könnte irgendwann ans Sportgymnasium der Saalestadt wechseln. „Das lassen wir jetzt erst einmal alles auf uns zukommen“, sagt Heck, dessen Hauptaugenmerk natürlich auf seiner Mannschaft liegt, deren oberstes Ziel im deutschen Oberhaus der Klassenerhalt ist.

Dafür waren die Jenaerinnen auf dem Transfermarkt schon fleißig, haben vor allen Dingen Wert auf die Offensive gelegt. Mit Christin Meyer (18/Walddörfer SV) und Vanessa Fudalla (17/FC Bayern München II) hat der Club zwei Stürmerinnen geholt, die in der U-19-Nationalmannschaft aktiv sind. Hinzu kommt Jalila Dalaf (26/SV Meppen), die in der abgelaufenen Spielzeit 14 Mal in der 2. Bundesliga traf. Seine „jungen Wilden“ will Heck in der neuen Saison von der Leine lassen. „Sie sollen den Gegner beschäftigen“, der dann auch keine Gelegenheit hätte, eigene Tore zuschießen.

Natürlich werde der USV-Coach die offensive Ausrichtung aber auch auf den Gegner abstimmen. Gegen Champions-League-Teilnehmer, sagt Heck, wolle man nicht ins „offene Messer laufen“.

Weitere Zugänge für den Angriff schließt der Trainer zwar nicht aus, setzt bei der Suche nach zwei, drei weiteren Spielerinnen aber vor allem auf die Verpflichtung einer Bundesliga-erfahrenen Fußballerinnen fürs Mittelfeld oder die Abwehr. Durch das Laufbahn-Ende von Susann Utes sieht er hier bei seiner Mannschaft noch den größten Bedarf. „Da werden wir aber die passende Spielerin finden“, ist sich Heck sicher.

Vor dem Bundesliga-Auftakt am 18. August mit dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim will der FF USV, der in dieser Woche seine ehemalige Spielerin Laura Brosius in den Vorstand kooptiert hat, noch etwa fünf Testspiele bestreiten. Geplant sind bereits Vergleiche mit Medyk Konin (Polen), Sparta Prag (Tschechien) und dem SV Meppen. Die genauen Termine werden noch bekanntgegeben.

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