Andreas Rabel über den Abstiegskampf in Meuselwitz.

Torlos zu Hause gegen das Schlusslicht, gegen biedere, im Angriff harmlose Fürstenwalder. Das war weder Fisch noch Fleisch. Dabei wäre ein Sieg für die Meuselwitzer wichtig gewesen, um Boden gut zu machen im Abstiegskampf. Ein Rückschlag für Trainer David Bergner, zweifellos. Aus der Bahn werfen wird es ihn nicht – und seine Elf auch nicht.

Warum? Die ersten 25 Minuten im Spiel gegen Fürstenwalde, die guten Chancen, die erspielt wurden und die Leistungen in den Spielen davor – auch gegen den FC Carl Zeiss Jena, lassen hoffen auf den Klassenerhalt. Zudem hat Meuselwitz vieles richtig gemacht in den letzten Wochen. Trainerwechsel, Winter-Trainingslager in der Türkei. Nachverpflichtungen, die passen.

Die Zeiten, dass der ZFC Meuselwitz ein reiner Ausbildungsverein ist, die sind allerdings auch vorbei. Spieler, die dem Verein kurzfristig helfen, die sind fast nur noch als bezahlte Fußballer zu haben. Ein Geschäft, gut für beide Seiten. Spieler wie Hansch, Kulke oder Senkbeil helfen der Mannschaft, sehen Meuselwitz wohl auch als Durchgangsstation; in der Hoffnung, mit guten Leistungen wieder auf den Zetteln der Drittligisten zu erscheinen. Dass in Summe der Klassenerhalt für den ZFC herausspringt – wer fragt danach.

Regionalligist ZFC Meuselwitz verliert zwei Punkte