Jena. Alexander Prokopenko kam gerade erst vom FC Energie Cottbus nach Jena. Die Diagnose bezeichnet der Trainer als niederschmetternd.

Eine Hiobsbotschaft hat der FC Carl Zeiss Jena am Montag erhalten. Die Verletzung des neu verpflichteten Spielers Alexander Prokopenko ist schlimmer als zunächst angenommen.

Prokopenko war am 1. Februar vom FC Energie Cottbus zum FC Carl Zeiss Jena zurückgekehrt und muss länger auf sein erstes Spiel für den Regionalligisten warten. Ursprünglich sollte er schon gegen den SV Babelsberg in der Startelf stehen. Der 22-Jährige hat auch die Erwärmung mitgemacht, sich dann aber beim Trainerteam wegen Schmerzen im Adduktorenbereich abgemeldet. Für ihn rückte Joel Richter in die Startformation.

Untersuchung bringt niederschmetternde Diagnose

Die am Montag erfolgten Untersuchungen ergaben bei dem schnellen Mittelfeldspieler einen Adduktorensehnenanriss, der ihn nach Angaben des Clubs zu einer zwei- bis dreimonatigen Pause zwingt. Damit steht fest, dass der FC Carl Zeiss wohl einen Großteil der Rückrunde auf den Zugang verzichten muss.

„Das ist natürlich eine niederschmetternde Diagnose – erst Recht und vor allem natürlich für Alex. Wir stehen an der Seite von Alex, der von uns und unserer medizinischen sowie physiotherapeutischen Abteilung die bestmögliche Unterstützung erfahren wird, um so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu kommen“, sagt Zeiss-Trainer Henning Bürger, der damit nach fünf Abgängen in diesem Jahr nur eine Verstärkung zur Verfügung hat: Stürmer Cemal Sezer.

Guter Eindruck von Mittelstürmer

Der Cheftrainer stellt dem 27-Jährigen, der von der VSG Altglienicke kam, ein gutes Zeugnis in der ersten Partie aus. Bürger hatte Sezer in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Bürger sagte, dass sich Sezer als Alternative für die Startelf empfohlen habe.

Der FC Carl Zeiss Jena absolviert sein nächstes Regionalliga-Spiel am Freitagabend gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig. Die Sachsen empfangen den FCC um 19 Uhr im Bruno-Plache-Stadion unter Flutlicht. Das Hinspiel hatte Lok durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 3:2 gewonnen.

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