Erneut verschoben: Regionalliga Nordost startet wohl erst Mitte März

Berlin.  Die Fußball-Regionalliga Nordost wird ihren Spielbetrieb offenbar nicht wie geplant am 1. März aufnehmen können. Derzeit hoffe man, die offene Halbserie spätestens im Juni beenden zu können.

Der Ball ruht weiter in der Fußball-Regionalliga. (Symbolfoto)

Der Ball ruht weiter in der Fußball-Regionalliga. (Symbolfoto)

Foto: Tino Zippel

Die Fußball-Regionalliga Nordost wird ihren Spielbetrieb offenbar nicht wie geplant am 1. März aufnehmen können. «Wenn wir die Halbserie im März/April beginnen und spätestens im Juni beenden können, dann sind wir gut und können uns glücklich schätzen», sagte Spielleiter Wilfried Riemer auf einer Videokonferenz mit den Vereinen.

Bereits zuvor hatte Riemer der Deutschen Presse-Agentur gesagt, dass es einen Puffer bis Ende März gebe, um die Spielzeit mit einer einfachen Runde abzuschließen. Die 20 Vereine haben bis zur Unterbrechung im November zwischen zehn und 13 Spiele absolviert.

Zudem hatte der Nordostdeutsche Fußball-Verband (NOFV) auf der Videokonferenz über eine Abstiegsregelung diskutiert, ohne zu einem abschließenden Ergebnis zu kommen. Der Tabellenletzte Bischofswerda 08 hat im Fall eines Saisonabbruchs bereits signalisiert, sich mit einem freiwilligen Rückzug aus der vierten Liga zu beschäftigen.

Aufsteiger Tennis Borussia, mit neun Punkten in erst zehn absolvierten Spielen Tabellenvorletzter, sähe sich im Falle einer Quotientenregelung als gerettet an. Viktoria Berlin führt mit elf Siegen aus elf Spielen die Tabelle an.

Riemer wies auf Risiken der Pandemielage hin, die selbst die ausstehenden Spieltage, die zunächst für die Wochenenden terminiert wären, gefährden können.

Dazu zählen Corona-Fälle innerhalb der Mannschaften und Vereine und damit Einschränkungen bei der Durchführung von Spielen, das Fortsetzen des Pokalspielbetriebes auf Landesebene, durchzuführende Nachholspiele, mit Rücksicht auf die Vorbereitung des neuen Spieljahres, Wettbewerbsgleichheit und die Berücksichtigung von ökonomischen Interessen der Vereine.