FC Carl Zeiss: Dvorschak will Rückstand auf RB Leipzig verkürzen

Der FC Carl Zeiss Jena spielt am Sonntag beim Regionalliga-Spitzenreiter. Der Verteidiger war zuletzt nicht mehr erste Wahl bei Trainer Petrik Sander.

Gabor Dvorschak will mit Jena bei RB Leipzig jubeln.

Gabor Dvorschak will mit Jena bei RB Leipzig jubeln.

Foto: zgt

Nach starken Leistungen zu Saisonbeginn konnten Sie zuletzt nicht so überzeugen. Warum hat Sie die Gelb-Rote Karte gegen den FSV Zwickau aus dem Tritt gebracht?

Ich weiß es nicht. Über den Platzverweis habe ich mich sehr geärgert, vor allem weil die erste Gelbe Karte überzogen war. Die habe ich für mein erstes leichtes Foul im Spiel kassiert.

Nach Ihrer Sperre waren Sie nur zweite Wahl. Konnten Sie das nachvollziehen?

Ich habe das verstanden. Schließlich haben wir in dieser Phase dreimal am Stück gewonnen. Ich habe versucht, mich über das Training für die Abwehr anzubieten.

Im Spiel gegen Torgelow ließ Sie der Trainer draußen und begründete dies mit den Trainingsleistungen. Hatten Sie sich auf die faule Haut gelegt?

Nein, keinesfalls. Vielleicht lief es für mich einfach nicht gut in der Trainingswoche. Ich versuche auf jeden Fall, immer mein Bestes zu geben.

Zumindest durften Sie gegen Torgelow in der Schlussphase als Stürmer ran. Gefällt Ihnen die Position?

Der Trainer meinte, ich sei groß und kopfballstark und solle noch versuchen, das Siegtor zu erzielen. Das hätte beinahe geklappt, doch bei der guten Flanke sehe ich den Ball zu spät, so dass ich die Chance nicht nutzte. Zum Glück hat es Matthias Peßolat kurz vor Schluss noch besser gemacht.

Laufen Sie gegen RB Leipzig wegen der Personalnot wieder als Angreifer auf?

Da müssen Sie den Trainer fragen, aber ich glaube eher nicht.

Hat der FC Carl Zeiss angesichts der Übermacht von RB Leipzig, das bislang ungeschlagen ist und neun Punkte Vorsprung auf Jena hat, überhaupt eine Chance?

Wir fahren dorthin, um zu gewinnen. Nach dem Spiel soll der Rückstand nur noch sechs Zähler betragen. Fakt ist, dass wir uns auf die Begegnung vor hoffentlich vielen Zuschauern im WM-Stadion freuen.

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