FC Carl Zeiss Jena beantragt Lizenz für die Dritte Liga

Trotz des großen Vorsprunges von RB Leipzig plant der Tabellen-Zweite FC Carl Zeiss Jena für Liga drei. Beim ZFC Meuselwitz ist das kein Thema.

FC Carl-Zeiss Jena: Trainer Petrik Sander (links) und Präsident Rainer Zipfel denken auch an die dritte Liga. Foto: Tino Zippel

FC Carl-Zeiss Jena: Trainer Petrik Sander (links) und Präsident Rainer Zipfel denken auch an die dritte Liga. Foto: Tino Zippel

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Jena. Trotz des großen Vorsprunges des Spitzenreiters RB Leipzig fertigt der FC Carl Zeiss Jena den Lizenzantrag für die dritte Fußballliga.

"RB Leipzig ist natürlich klarer Favorit und hat ein schönes Punktepolster", sagt der Präsident des Tabellenzweiten, Rainer Zipfel. "Aber wir wollen uns keinen Vorwurf machen lassen, wenn wir sportlich das scheinbar Unmögliche doch noch erreichen." Bis zum 1. März trägt der FC Carl Zeiss nun die notwendigen Unterlagen und Verträge zusammen, um sie beim Deutschen Fußball-Bund einzureichen. "Wir gehen davon aus, dass wir die Lizenz auch erhalten", glaubt Zipfel an einen erfolgreichen Abschluss des wirtschaftlichen Verfahrens.

Für die Zulassung in der Regionalliga werden keine wirtschaftlichen Daten erhoben. Vielmehr geht es für Liga vier darum, infrastrukturelle Bedingungen etwa bei der Sportstätte zu erfüllen. Die Jenaer dürften damit keine Probleme haben angesichts der in dieser Saison zugelassenen Sportplätze.

Der Präsident des ZFC Meuselwitz, Hubert Wolf, hingegen hat alle Möglichkeiten auf die Meisterschaft und die damit verbundene Aufstiegschance abgeschrieben und verzichtet daher auf den Lizenzantrag für die dritte Liga. "Die Zeit und das Geld sparen wir uns", sagt der Vereinschef des Sechstplatzierten. "Das heißt aber nicht, dass wir uns sportlich gehen lassen wollen. Wir möchten weiter vorn eingreifen."

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