FC Carl Zeiss Jena: Drei Probespieler bei internem Testspiel auf Platz

Jena  Internes Testspiel beim FC Carl Zeiss endet mit überraschendem Ergebnis.

Internes Testspiel des FC Carl Zeiss Jena: Sören Eismann (links) gegen Arthur Ekallé Foto: Tino Zippel Foto: Tino Zippel

Internes Testspiel des FC Carl Zeiss Jena: Sören Eismann (links) gegen Arthur Ekallé Foto: Tino Zippel Foto: Tino Zippel

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Trotz des 2:2 gegen die U21-Mannschaft müssen die Profis des FC Carl Zeiss Jena keine Strafrunden drehen.

„Mir geht es auch darum, dass die Spieler selbst ein Gefühl dafür entwickeln, dass die Unterschiede nicht so groß sind. Auch gegen Schönberg wird es sehr eng“, sagt Trainer Volkan Uluc.

Auf dem Platz gab es äußerst bissige Zweikämpfe zwischen den Teamkameraden. Die erste Mannschaft führte schnell. Nach einer Flanke köpfte Manfred Starke ein. Der Ausgleich gelang Arne Reetz mit einem gefühlvollen Heber aus 25 Metern. Durch ein Eigentor von Florian Giebel ging die zweite Mannschaft sogar in Führung. Im dritten Drittel – gespielt wurden jeweils 30 Minuten – glich Dusan Crnomut aus. „Bei ein bis zwei Situationen waren wir defensiv zu fahrlässig“, schätzt Uluc ein.

Probespieler Niclas Erlbeck (22), der auf der linken Außenbahn spielte, habe einen guten Eindruck hinterlassen. „Ein so junger Spieler, der schon 50 Regionalliga-Spiele absolviert hat, passt in unser Beuteschema“, sagt Uluc. Erlbeck spielte zuletzt bei Eintracht Braunschweig II, zuvor beim SC Paderborn. Er reiste gestern wieder ab; über eine Verpflichtung wollen die Jenaer in der nächsten Woche entscheiden. Die Tendenz: Erlbeck kommt nicht, zumindest nicht sofort. „Wir schauen auch perspektivisch für den Winter oder den nächsten Sommer.“

Georg-Martin Leopold trainiert die zweite Mannschaft, bei der sich Aaron Valentini (SV Sandhausen) und Arthur Ekallé (Wuppertaler SV) als Test­spieler vorstellen. Sportlich machen sie einen guten Eindruck, aber über eine Verpflichtung ist ebenfalls noch nicht entschieden.

Ein Sonderlob beider Trainer heimste Miroslav Jovic ein. Der Co-Trainer pfiff die Partie. „Wie er das ohne Linienrichter so gut hinbekommen hat, war stark“, sagt Uluc.

Auf den Cheftrainer wartet trotz des auf Mittwoch verschobenen Spieles gegen den FC Schönberg (Anstoß 18 Uhr) ein straffes Programm am Wochenende. Gestern Abend besuchte er bereits das Spiel von Halberstadt gegen den BFC Dynamo. Heute fährt er nach Hamburg, wo Pokalgegner HSV gegen den italienischen Erstligisten Hellas Verona spielt. „Dort schauen wir uns den großen Fußball an“, sagt Uluc. Am Sonntag fährt der Zeiss-Trainer nach Zwickau, um die Partie gegen Viktoria Berlin zu sehen.