FC Carl Zeiss Jena: Werben um Offensivspieler Verkamp

Tino Zippel
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Pasqual Verkamp hat sich in Jena gut entwickelt.

Pasqual Verkamp hat sich in Jena gut entwickelt.

Foto: Tino Zippel

Jena.  Der Regionalligist FC Carl Zeiss Jena will Pasqual Verkamp halten – doch der ist derzeit nicht gesprächsbereit.

Der Berater von Pasqual Verkamp bietet den Angreifer offensiv bei anderen Vereinen an. Der Stürmer möchte gern vom Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena in die dritte Liga wechseln – bislang hat aber kein anderer Club angebissen.

„Aktuell ist er nicht mit uns gesprächsbereit“, sagt Tobias Werner, der Jenaer Sportdirektor, wirbt aber weiter um das Talent. Der 23-jährige Verkamp war vor der Saison von Viktoria Aschaffenburg nach Jena gewechselt und hatte sofort einen Stammplatz erobert. Mit fünf Treffern ist er neben Maximilian Oesterhelweg der erfolgreichste Torschütze des FC Carl Zeiss. Verkamp überzeugt vor allem durch seinen Fleiß und seine Schnelligkeit – nur an seiner Chancenverwertung muss er noch arbeiten.

Saisonabbruch verhindert automatische Verlängerung

Verkampf war auf dem besten Weg, die nötige Anzahl von Spielen zu absolvieren, so dass sich sein Vertrag in Jena automatisch um eine Saison verlängert. Doch die abgebrochene Regionalliga-Saison hat den Jenaer Verantwortlichen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Werner hofft, dass sich Verkamp doch noch für Jena entscheidet. „Spieler müssen immer für sich abwägen, ob sie dort zusagen, wo wirklich auf sie gesetzt wird, oder sie das Risiko eingehen wollen, womöglich nicht zum Zuge zu kommen.“ In Sachen Verkamp sagt der Sportdirektor: „Bei uns weiß er, was er bekommt.“ Er sei auch gewillt, weiter auf eine Zusage zu warten. „Er weiß aber, dass wir den Kader nicht bis zum letzten Tag im August offenlassen können.“

Bereits Personalentscheidungen getroffen

In den vergangenen Wochen hatten die Jenaer bereits eine Reihe von Personalentscheidungen getroffen. Sie haben die Verträge von Theodor Bergmann, Vasileios Dedidis, Thomas Steinherrr, Justin Schau, Lucas Stauffer und Alexander Prokopenko verlängert. Gehen müssen hingegen Mannschaftskapitän René Eckardt, Niklas Jahn und Moritz Leibelt. Eric Voufack wechselt zum Ligarivalen Lok Leipzig.

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