FC Carl Zeiss Jena wirbt auf Trikot für Corona-Impfung

Tino Zippel, dpa
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Der Geschäftsführer des FC Carl Zeiss Jena, Chris Förster (links), und Jörg Mertz von der Kassenärztlichen Vereinigung mit dem Trikot für die Hinrunde der Regionalliga-Saison.

Der Geschäftsführer des FC Carl Zeiss Jena, Chris Förster (links), und Jörg Mertz von der Kassenärztlichen Vereinigung mit dem Trikot für die Hinrunde der Regionalliga-Saison.

Foto: Tino Zippel

Jena.  Der FC Carl Zeiss Jena wirbt künftig für die Corona-Schutzimpfung. Der Verein hat die Partnerschaft mit der Kassenärztlichen Vereinigung am Donnerstag vorgestellt.

Der FC Carl Zeiss Jena wirbt künftig für die Corona-Schutzimpfung. Nach Informationen unserer Zeitung will der Fußball-Regionalligist die Partnerschaft mit der Kassenärztlichen Vereinigung am Donnerstag vorstellen. Demnach wird auf den Trikots der ersten Männermannschaft auf die Bedeutung der Corona-Impfung hingewiesen.

Aufgrund des kurzfristig geschlossenen Vertrages hatten die Jenaer den Mannschaftsfototermin um einen Tag auf Donnerstag verlegt. Zunächst mussten noch die Aufdrucke für die Trikots hergestellt werden.

Hintergrund des Engagements der Kassenärztlichen Vereinigung und des Thüringer Gesundheitsministeriums ist die erlahmende Impfbereitschaft in Thüringen. Mehrere große Impfzentren schließen – über den Sommer hinaus wird nur noch jenes in Erfurt weitergeführt. Die 29 wohnortnahen Impfstellen bleiben weiter geöffnet.

Ziel der Partnerschaft: Weitere Impfinteressierte zu erreichen

Das Gesundheitsministerium erhofft sich, über die Partnerschaft mit einem Fußballverein weitere Impfinteressierte zu erreichen und auf die derzeitigen Angebote aufmerksam zu machen. Der FC Carl Zeiss freut sich, dass die wichtigste Werbefläche vermarktet ist. In der vergangenen Saison hatte der Club keinen Sponsor für die Regionalliga gefunden und lief stattdessen klassisch und unbezahlt mit „Carl Zeiss Jena“ auf der Brust auf. Nur das Trikot im DFB-Pokal war vermarktet.

Die Fußballer des FC Carl Zeiss Jena durften selbst entscheiden, ob sie sich gegen eine Corona-Erkrankung impfen lassen. Jene, die das Angebot ihres Arbeitgebers angenommen haben, gelten bereits als vollständig geimpft, weil die Zweitimpfung vor mehr als 14 Tagen stattgefunden hat. Trainingseinheiten wie beispielsweise beim Drittligisten Hallescher FC mussten nicht ausfallen, weil die Zweitimpfung gezielt auf trainingsfreie Tage gelegt worden war.

Impftermine kurzfristig verfügbar

Thüringer, die sich impfen lassen wollen, müssen nicht mehr wochenlang auf einen Termin warten. Über die Terminvergabe für die Impfstellen unter impfen-thueringen.de sind sogar noch Ersttermine für diesen Freitag oder das Wochenende buchbar.

Auch bei den Heimspielen des FC Carl Zeiss Jena soll in Zukunft fleißig zum Schutz vor Corona geimpft werden. Beginnend mit dem ersten Heimspiel am kommenden Donnerstag soll es bis Ende September zu allen FCC-Spielen in Jena für die Fans ein Impfangebot im Stadion geben, wie der Fußballclub und die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen (KVT) mitteilten.

Fans, die direkt zu Beginn ihre erste Impfung im Stadion bekämen, können im Rahmen der Aktion auch noch ihre zweite Impfung im Jenaer Ernst-Abbe-Sportfeld erhalten.

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