FC-Carl-Zeiss-Keeper erwartet gegen RB Leipzig intensives Spitzenspiel

Kapitän empfängt mit seinem FC Carl Zeiss Jena am Sonntag RasenBallsport Leipzig zum letzten Heimspiel der Saison

1: Zeiss-Kapitän Tino Berbig ist in dieser Spielzeit seiner Mannschaft stets ein sicherer Rückhalt gewesen.Foto: Tino Zippel

1: Zeiss-Kapitän Tino Berbig ist in dieser Spielzeit seiner Mannschaft stets ein sicherer Rückhalt gewesen.Foto: Tino Zippel

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Jena. "Es ist kein bedeutungsloses Spiel. Es geht immer um Punkte", sagt der Kapitän des FC Carl Zeiss Jena bestimmt. Tino Berbig kommt gerade vom Training, Fußball-Tennis wurde gespielt. Der Torwart habe gewonnen, "an Erfahrung", fügt er schelmisch an.

Tino Berbig ist entspannt vor dem Spitzenspiel der Fußball-Regionalliga am Pfingstsonntag. Sein FC Carl Zeiss, Tabellen-Zweiter, empfängt den schon lange feststehenden Meister RasenBallsport Leipzig. Anstoß im Ernst-Abbe-Sportfeld ist um 13.30 Uhr. Berbig hat das Hinspiel noch vor Augen, er habe die beste Saisonleistung seiner Jenaer gesehen. "Wir waren auf Augenhöhe, das versuchen wir am Sonntag auch zu sein." Es werde eine "intensive Partie", glaubt der Spielführer. Die Leipziger, die am Mittwoch den sächsischen Landespokal gegen den Drittligisten Chemnitzer FC gewannen, müssen noch in der Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga antreten, wollen "die Spannung hoch halten". Da kommt Jena als "Testspielgegner" gerade recht.

Doch Berbig blickt nicht auf die Sachsen, denen die Ostthüringer die erste Saisonniederlage zu fügen könnten. "Uns geht es um uns. Wir wollen diese Saison zu Hause ungeschlagen bleiben. Dafür werden wir am Sonntag alles tun."

Mit dabei seien laut Berbig auch wieder Marcel Schlosser und Matthias Peßolat. Die hatte Zeiss-Trainer Petrik Sander nach der schwachen Vorstellung gegen Torgelow (1:1) aus dem Kader gestrichen. "Mit Strafe hatte das nichts zu tun", versichert der Kapitän. Es gehe viel mehr darum, bei all den englischen Wochen Kräfte zu sparen, auch mal zu rotieren.

Die Rückrunde der Jenaer war durchwachsen, das sieht auch Tino Berbig so: "Naja, sicherlich waren Spiele dabei, die wir uns anders vorgestellt haben. Aber wenn wir am Ende mit der jungen Mannschaft auf Platz zwei oder drei landen, ist das schon ein Erfolg - auf jeden Fall!"

Und mit dieser jungen Mannschaft wolle der Verein in der nächsten Spielzeit den Aufstieg angehen. Aber: "Es ist klar, das im Sommer einige neue Leute kommen, einige gehen werden. Das ist immer so." Berbig gibt sich da keinen Illusionen hin. Er ist aber mit Sicherheit einer, der bleibt, er hat noch Vertrag. Berbig hat eine ordentliche Saison gespielt, war sicherer Rückhalt seiner Mannschaft.

Doch das interessiert ihn nach eigenem Bekunden wenig: "Das müssen andere beurteilen." Für Tino Berbig gehen mittlerweile andere Dinge vor. "Ich bin der Älteste, ich bin der Kapitän, für mich ist es wichtiger, was neben dem Platz, in der Kabine zu machen, die Jungs zu führen."

Gelingt ihm das gut, darf Jena in der kommenden Saison vom Aufstieg träumen. Berbig verspricht schon einmal: "Wir werden gut gerüstet sein, werden alles für den Aufstieg tun."

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