FC-Carl-Zeiss-Trainer verärgert über Heimrecht-Tausch von RB Leipzig

Petrik Sander kritisiert, dass die Begegnung von RB Leipzig am letzten Spieltag gedreht wurde.

Petrik Sander versteht den NOFV nicht.

Petrik Sander versteht den NOFV nicht.

Foto: zgt

Jena. Zeiss-Trainer Petrik Sander kritisiert den Nordostdeutschen Fußball-Verband für den Tausch des Heimrechtes von RB Leipzig am letzten Spieltag.

"Ich habe noch nie erlebt, dass derartig in einen letzten Spieltag eingegriffen wird", sagte Sander. Der NOFV hatte einem besonderen Spieltausch zugestimmt: Weil das angesetzte Nachholspiel des letzten Hinrundenspieltages zwischen dem Berliner AK und RB Leipzig in dieser Woche wieder ausgefallen ist, findet diese Partie nun am Sonntag in Leipzig statt. Wegen der kurzfristigen Ansetzung verzichtet RB Leipzig sogar auf den Eintritt.

Der Tausch des Heimrechtes hat aber zur Folge, dass auch am letzten Spieltag das Heimrecht getauscht wird. RB Leipzig spielt dann auswärts in Berlin statt in der heimischen Arena. Das stört Sander: "Angenommen, wir kommen durch einen Sieg am vorletzten Spieltag im Heimspiel gegen RB Leipzig auf zwei Punkte heran, könnte eine solche Entscheidung Relevanz besitzen", sagte Sander.

Der Trainer reagierte gestern zudem auf ein OTZ-Interview mit seinem früheren Spieler Martin Ullmann. Der kam zur Einschätzung, dass der Zwickauer Kader gleichmäßiger besetzt sei als der Jenaer und der FC Carl Zeiss ein Qualitätsproblem habe, wenn zwei, drei Spieler ausfallen. "Das sehe ich anders", sagte Sander. Zwickau habe bislang nur Glück gehabt, nicht viele Stammspieler durch Sperren oder Verletzungen ersetzen zu müssen. Einen durchgängig ausgeglichenen Kader habe keine der beiden Mannschaften. "Für uns ist wichtig, dass vor den englischen Wochen auch Marius Grösch zurückgekehrt ist", sagte Sander.

Aktuell fallen Marcel Schlosser (Knöchelbruch) und Ronald Wolf (Infekt) aus.

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