1:1 gegen Uni­on Fürstenwalde - Stenzel sichert ZFC Meuselwitz einen Punkt

Berlin  ZFC trennt sich in der Fußball-Regionalliga von Fürstenwalde 1:1. Erfurt verliert bei Viktoria Berlin. Nordhausen erkämpft nur ein 0:0 gegen Chemie Leipzig.

Fabian Stenzel (links) traf vom Elfmeterpunkt für seine Meuselwitzer zum 1:1-Ausgleich.

Fabian Stenzel (links) traf vom Elfmeterpunkt für seine Meuselwitzer zum 1:1-Ausgleich.

Foto: Jörg Reuter

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Der FC Rot-Weiß Erfurt hat seinen Auftakt in die Regionalliga-Saison bei Viktoria Berlin gründlich verpatzt. Das Team von Trainer Thomas Brdaric unterlag vor 862 Zuschauern mit 0:2 (0:0) und trauerte den vergebenen Chancen in der ersten Halbzeit nach. Brasnics Pfostenschuss (19.) und Lelas Kopfball aus Nahdistanz (34.) hätten die Führung bringen müssen. Viktoria bestrafte diese Nachlässigkeiten durch Hüther nach einem Eckball (1:0/52.) sowie Ndualu per Konter (76.).

„Wir dürfen nicht so zusammenbrechen“, monierte Torhüter Lukas Cichos den eklatanten Leistungsabfall nach dem überraschenden Rückstand.

Nordhausen. Aufregend wurde es beim 0:0 zwischen Nordhausen und Chemie Leipzig erst nach Abpfiff. Beil hatte bei der letzten Aktion Leipzigs Torwart Bellot getroffen; krümmte sich, sprang dann aber jubelnd auf. Zuviel für die frustrierten Nordhäuser. Im Gerangel hielt Schmidt Wacker-Stürmer Genausch „eng umschlungen“; dieser „befreite“ sich mit hochgezogenem Knie Richtung „Männlichkeit“ – Rote Karte.

Im gesamten Spiel hatte Wacker keine Top-Chance. Nur Kopfbälle von Pichinot und Löhmannsröben sowie ein toller Drehschuss von Kammlott (55.) sorgten für Gefahr. Doch da war Bellot auf dem Posten.(dp)

Meuselwitz. Mit ei­nem 1:1 gegen Uni­on Fürstenwalde ist der ZFC Meuselwitz in seine elfte Regionalligasaison gestartet. Die Gäste waren in der 20. Minute durch Hovis Kopfball in Führung gegangen. Ihr erster Eckball überhaupt segelte passgenau zum sträflich freistehenden Fürstenwalder, der nur noch einnicken brauchte. Hier sahen die Defensive wie auch ZFC-Schlussmann Chris Kroner nicht gut aus.

0:1 – was tun? Nun, der ZFC war fest entschlossen, sich mit diesem Rückstand nicht abzugeben. Nur leider klemmte es ein weiteres Mal in der Offensive. Entweder wurden die guten Bälle vertändelt, oder sie landeten knapp neben dem FSV-Gehäuse. Oder ein Fürstenwalder bereinigte die Situation mit mannhaftem Nachdruck.

Als sich alle schon mit dem Rückstand zur Pause abgegeben zu haben schienen, schlug Meuselwitz zu. Erst wurde in der Nachspielzeit der ersten Hälfte Fabian Stenzel im Strafraum von den Beinen geholt. Schiri Burda gab Elfmeter, den der Gefoulte selbst verwandelte. Richter hatte die Ecke geahnt, bekam den Ball aber nicht zu fassen.

„In der zweiten Halbzeit haben wir uns eingeschworen, das Spiel noch zu unseren Gunsten zu gestalten“, so Stenzel. „Wir haben zwar auch da eine gute Leistung abgeliefert, in der Offensive aber noch Reserven gehabt“, so der Routinier.

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