Frauen der HSG Oppurg/Krölpa verpassen den großen Wurf

Jena  Der HSG Oppurg/Krölpa bleibt nach der verlorenen Titelentscheidung in der Handball-Verbandsliga nur die Rolle des ersten Gratulanten. Entscheidend waren beim 15:25 gegen den HBV Jena II Schwächen in der Offensive.

Die Oppurgerin Jasmin Weinberger (11) steuerte drei Treffer für die Gäste bei, insgesamt war die Leistung der Orlatalerinnen im Titelendspiel gegen den HBV Jena II aber einfach zu schwach.

Die Oppurgerin Jasmin Weinberger (11) steuerte drei Treffer für die Gäste bei, insgesamt war die Leistung der Orlatalerinnen im Titelendspiel gegen den HBV Jena II aber einfach zu schwach.

Foto: Juergen Scheere

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HBV Jena II – HSG Oppurg/Krölpa 25:15 (13:11)

Drei Wochen Trainingspause waren zu viel und auch der bereits vorab feststehende Aufstiegsverzicht war wohl nicht gerade förderlich für die Motivation der Handballerinnen der HSG Oppurg/Krölpa vor dem entscheidenden Spiel um die Meisterschaft. Statt den HBV Jena II mit einem Auswärtssieg vom Thron zu stürzen, kassierten die Orlatalerinnen eine deutliche Niederlage und rutschten damit in der Abschlusstabelle sogar noch auf den Bronzerang ab.

„Wir haben das Spiel in der Offensive verloren, weil einfach zu wenige Spielerinnen den nötigen Zug zum Tor entwickelten“, bilanzierte Trainerin Bettina Huppert-Hingst nach der 15:25-Niederlage. Zudem machten sich die mangels Training fehlenden Automatismen im Passspiel bemerkbar. „Wenn man die Bälle zu leicht verliert, ist Jena eine Mannschaft, die einen gnadenlos auskontert. Da hatten wir noch Glück, dass Sylvia Posselt in der ersten Halbzeit einige Großchancen entschärfte“, so Huppert-Hingst.

Entsprechend blieb die HSG in einem Spiel, in dem der erste Treffer erst in der siebenten Minute fiel, bis tief in die zweite Hälfte zumindest in Reichweite. Doch Jasmin Weinbergers Tor zum 17:14 (44.) sollte für lange Zeit das letzte Erfolgserlebnis bleiben. Einmal formiert machte die Defensive zwar einen guten Job, doch die Fehler im Angriff ermöglichten den Jenaerinnen zu viele leichte Tore.

Nachlassende Kräfte bei den Gästen sowie zunehmend hängende Köpfe sorgten für eine steig abnehmende Gegenwehr, so dass der HBV davonzog. Nur Natalie Bergmann traf drei Minuten vor dem Abpfiff noch einmal für Oppurg/Krölpa ins Schwarze (25:15), doch da war die Hoffnung auf den Auswärtssieg und den damit verbundenen Titel bereits längst beerdigt.

Trotz des Saisonendes wird bis in den Frühsommer, wenn 90 Jahre Handball in Oppurg gefeiert werden, weiter trainiert. Bereits an diesem Wochenende wird eine junge Delegation der HSG-Damen an einem Turnier in Kahla teilnehmen.

HSG: Sylvia Posselt, Lea Kretschmer, Bettina Huppert-Hingst – Josephine Ducke, Sophie Strohm, Bianca Glaser (1 Tor), Madeline Schmidt, Natalie Bergmann (3/1 Siebenmeter), Victoria Müller (1), Ina Huber (7/1), Jasmin Weinberger (3), Anna-Lena Riemann.

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