HSG Oppurg/Krölpa benötigt Pflichtsieg für den Showdown zum Finale

Krölpa  In den Hinterköpfen der Handballerinnen der HSG Oppurg/Krölpa spukt längst der HBV Jena. Doch zuvor gilt es im letzten Heimspiel der Saison noch eine andere Aufgabe zu erledigen.

Die Damen der HSG Oppurg/Krölpa um Torfrau Sylvia Posselt, hier beim Training, bestreiten am Sonnabend ihr letztes Heimspiel.

Foto: Alexander Hebenstreit

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Verlieren ist nie schön, doch dieser Warnschuss kam vielleicht genau zur rechten Zeit. In der letzten Partie der Zusatzstaffel, die vor allem vermehrter Spielpraxis dient, unterlagen die Handballerinnen der HSG Oppurg/Krölpa mit 22:23 in Stadtroda und verspielten damit ihre weiße Weste in dieser Bonusliga.

Ärgerlich ja, doch zu verschmerzen ist es allemal. Erst recht, da der Fokus ganz klar auf der richtigen Staffel der Verbandsliga liegt und hier könnte es zum Saisonfinale zu einem echten Showdown zwischen Spitzenreiter HBV Jena II und der zweitplatzierten HSG kommen. „Unser Ziel ist ganz klar der Titel. Besser kann man es sich für ein Saisonfinale nicht wünschen“, bekräftigt Bettina Huppert-Hingst, die die Mannschaft gemeinsam mit Heiko Weigold trainiert.

Doch bevor sich die Orla­talerinnen auf diese Aufgabe konzentrieren können, gilt es sich auf das letzte Heimspiel der Saison zu fokussieren und dabei nicht gegen den krassen Außenseiter Sonneberg zu stolpern, der punktlos am Tabellenende rangiert. „Es ist scheinbar eine sichere Angelegenheit, aber wir dürfen das Spiel nicht zu lässig angehen“, so Huppert-Hingst. „Wir haben in der Liga noch kein Heimspiel verloren und das soll so bleiben. Ich erwarte vollen Einsatz von allen.“

Von einem etwaigen Feuerwerk der Stammspielerinnen sollen dann auch die Nachwuchskräfte profitieren und entsprechende Einsatzzeiten bekommen. Dabei soll auch die seit Donnerstag ­16-jährige Lea Kretschmer ihr Debüt im HSG-Tor geben.

HSG Oppurg/Krölpa – Sonneberger HV Anwurf Sonnabend 15.15 Uhr, Turnhalle Krölpa

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