HSG Oppurg/Krölpa empfängt Spitzenreiter Suhl/Goldlauter II

Pößneck  Der Tabellenführer soll sich warm anziehen: Die Handballer von Schlusslicht HSG Oppurg/Krölpa gehen selbstbewusst ins Heimspiel gegen die SG Suhl/Goldlauter II.

Im Heimspiel gegen den Tabellenführer will die HSG um Spielmacher Patrick Escher (am Ball) an die starke Leistung vom Derby in Saalfeld anknüpfen.

Im Heimspiel gegen den Tabellenführer will die HSG um Spielmacher Patrick Escher (am Ball) an die starke Leistung vom Derby in Saalfeld anknüpfen.

Foto: Peter Scholz

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Wenn der Tabellenführer gegen das Schlusslicht antritt, stellt sich die Frage nach der Favoritenrolle eigentlich nicht. Als Außenseiter lässt sich mit dem nötigen Spielglück vielleicht irgendwie ein Punkt ergaunern – und wenn nicht, ist eben alles normal gelaufen. Eine Herangehensweise, die die überdeutliche 17:35-Niederlage vom Hinspiel noch unterstreichen müsste. Doch von einer derartigen Ausgangssituation will man bei der HSG Oppurg/Krölpa vor dem heutigen Heimspiel gegen die SG Suhl/Goldlauter II nichts wissen.

„Im Hinspiel sind wir mit einer B-Mannschaft angereist, also kennen die Suhler unser richtiges Team nicht. Daher denke ich, dass sie sich warm anziehen können“, so ein selbstbewusste HSG-Trainer, Fiete Bauer. Trotz des weiterhin letzten Tabellenplatz‘ ist die Brust der Orlataler spürbar bereiter geworden.

"„Im Hinspiel sind wir mit einer B-Mannschaft angereist, also kennen die Suhler unser richtiges Team nicht.“"

HSG-Trainer Fiete Bauer

Die Leistungen in der Rückrunde passen, die Ergebnisse – gerade vor heimischer Kulisse – auch. Und was möglich ist, wenn der Kader weitgehend komplett ist, zeigte das Team aus Oppurg und Krölpa erst vor Wochenfrist, als Saalfeld/Könitz in eigener Halle eine 17:26-Derbyschmach über sich ergehen lassen musste.

Genau dort will die HSG nun gegen den Spitzenreiter anknüpfen und möglichst den vierten Heimsieg des Jahres feiern. „Wenn es uns gelingt, die Leistung vom Derby abzurufen, wird es ein spannendes Spiel“, ist sich Fiete Bauer sicher. Am Personal soll es jedenfalls nicht scheitern. Mit Florian Rabold und Riccardo Schuster sind lediglich zwei angeschlagene Spieler fraglich. Ob sie rechtzeitig fit werden, entscheidet sich kurzfristig.

„Wir freuen uns auf eine volle Halle. Mit einer guten Stimmung im Rücken können wir Suhl ärgern und hoffentlich zwei Punkte holen“, so Bauer abschließend. Im Vorspiel ab 15 Uhr empfängt die HSG-Zweite den Post SV Gera II.

HSG Oppurg/Krölpa – SG Suhl/Goldlauter II Anwurf Sonnabend 17 Uhr, Rosentalhalle Pößneck

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