HSG Oppurg/Krölpa wird auf der Zielgeraden niedergerungen

Pößneck  Im Ostthüringer Duell der Landesliga erweist sich die HSG Oppurg/Krölpa für den Post SV Gera als harte Nuss, muss sich letztlich aber mit 25:28 (12:13) geschlagen geben.

Waldemar Kohl war einer von vier Dauerbrennern im HSG-Trikot. Hier passt er auf Elias Könitzer, der in der Schlussphase die mögliche Führung vergab, als er per Siebenmeter die Latte traf.

Waldemar Kohl war einer von vier Dauerbrennern im HSG-Trikot. Hier passt er auf Elias Könitzer, der in der Schlussphase die mögliche Führung vergab, als er per Siebenmeter die Latte traf.

Foto: Alexander Hebenstreit

Eine starke Vorstellung der HSG Oppurg/Krölpa unter schwierigen personellen Bedingungen wurde im Duell mit Post Gera nicht belohnt. Lange hielten die Orlataler mit dem Spitzenteam mit, doch eineinhalb Minute vor dem Ende fiel mit Steve Feustels Tor zum 24:27 die Entscheidung.

Dass die Partie so lange offen war kann aber auch schon als kleiner Erfolg gewertet werden. Wegen Ausfällen und angeschlagenem Personal auf der Reservebank spielten mit Patrick Herzog, Florian Rabold, Waldemar Kohl und Patrick Escher gleich vier Mann die kompletten 60 Minuten durch. „Hinten heraus hat uns etwas die Kraft gefehlt, aber mit der Leistung können wir absolut zufrieden sein“, so HSG-Trainer Fiete Bauer.

Lange rannte sein Team einem Rückstand hinterher und konnte immer wieder auf ein Tor verkürzen, nur der Ausgleich wollte nicht fallen. Nachdem er in der 46. Minute mit Thomas Bergners Tor zum 20:20 doch klappte, war sogar die Führung möglich. Elias Könitzers Siebenmeter landete jedoch am Querbalken und das Blatt wendete sich in der Folge wieder zugunsten der Gäste.

HSG Oppurg/Krölpa – Post SV Gera 25:28 (12:13)

HSG: Uwe Rabold, André Prätor, Frank Weigold – Ronny Luthardt (1 Tore), Patrick Herzog (2), Peter Jobst, Florian Rabold (4/1), Waldemar Kohl (5), Riccardo Schuster (1), Patrick Escher (3), Elias Könitzer (6/4), Thomas Bergner (3).

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