HBV Jena: Bis an die Schmerzgrenze

Jena.  Am Sonnabend empfängt der HBV Jena in der Mitteldeutschen Oberliga Tabellenführer HC Burgenland

Marcel Popa wird am Sonnabend gegen den HC Burgenland nicht spielen können.

Marcel Popa wird am Sonnabend gegen den HC Burgenland nicht spielen können.

Foto: Foto: Jens Henning / OTZ

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Sergio Casanova gibt sich zuversichtlich. Wobei zuversichtlich leicht untertrieben daherkommt. Vielmehr lässt der Trainer und Manager des HBV Jena keinen Zweifel daran aufkommen, dass sein Team am Sonnabend den HC Burgenland schlagen kann. Ja, den HC Burgenland, seines Zeichens Tabellenführer der Mitteldeutschen Oberliga, der damit als knallharter Gegenentwurf zu den Handballern aus Jena fungiert, die seit geraumer Zeit am anderen Ende der Tabelle beheimatet sind. „Ich traue es meinem Team zu. Sie haben die Woche über sehr motiviert trainiert, exakt so, wie ich es mir das vorstelle – und das wiederum stimmt mich sehr optimistisch“, sagt Sergio Casanova am Donnerstag.

Jedoch kann der Trainer und Manager nicht auf den gesamten Kader zurückgreifen, sind dich Marcel Popa und Torhüter Damian Kowalczyk gesundheitlich angeschlagen. Beide konnten die Woche über nicht am Trainingsgeschehen teilnehmen. Und auch auf Nils Nasgowitz wird der Trainer verzichten müssen, da er nach gut zwei Monaten Pause noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist.

Zweifelsohne sei der HC Burgenland derzeit das stärkste Team in der Mitteldeutschen Oberliga, würde somit auch völlig zu Recht ganz oben stehen. „Sie spielen sehr abgeklärt, treten sehr selbstbewusst auf“, führt Casanova weiter aus, der auch auf die physische Dimension der Akteure aus Sachsen-Anhalt verweist.

Er spüre jedoch, dass seine Spieler der Partie, welche am Sonnabend ab 20 Uhr im Rahmen der Handball-Arena ausgetragen wird, entgegenfiebern. „Sie freuen sich“, sagt Sergio Casanova und verweist zudem auf die Kulisse am Sonnabend, vor der sich die „Gang von der Saale“ am Sonnabend präsentieren kann. Und dann gebe es noch einen anderen Umstand, der den Trainer zuversichtlich stimmt: die Ausgangssituation. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Wir brauchen jeden Punkt. Wir werden an unsere Schmerzgrenze gehen und uns die Punkte holen.“

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