Im Pokal läuft es beim SV Moßbach

Moßbach.  Die Herzog-Elf steht nach einem überzeugenden 3:0 (1:0) über Traktor Teichel in der 3. Runde des Fußball-Landespokals.

Felix Neuperts Schuss passiert Torwart Anton Heller und dessen Mitspieler Nico Werschowetz und schlägt zum 3:0 ein.

Felix Neuperts Schuss passiert Torwart Anton Heller und dessen Mitspieler Nico Werschowetz und schlägt zum 3:0 ein.

Foto: Mario Streit

Pokal und SV Moßbach ist eine Kombination, die passt. Nach dem 4:0 gegen Apolda, wurde mit dem 3:0 über Traktor Teichel der nächste Ligakonkurrent aus dem Wettbewerb gekegelt.

Trainer Jens Herzog war entzückt, aber: „Viel wichtiger wären mir die Siege, wenn es um Punkte geht. Wir haben heute richtig Selbstvertrauen für das Derby gegen Neustadt in der kommenden Woche getankt.“

Auch für den zuletzt so geschundenen Anhang war der Sieg Balsam, sahen die 50 zugelassenen Zuschauer einen ganz anderen Auftritt ihrer Elf. Mit richtig Power und einem wieder genesenen Abwehrregisseur Timo Grau ging es in die Partie. Kurz nach Anpfiff das erste Achtungszeichen durch Lukas Welsche, dessen Direktabnahme aber knapp am Pfosten vorbeiging.

Führungstreffer mehr als verdient

Teichels Torwart Heller wurde regelrecht warmgeschossen. Neuperts Knaller lenkte er noch mit den Fingerspitzen über den Balken (8.), Pilhofers Geschoss entschärfte er mit starker Reaktion (20.) und auch gegen den durchgebrochenen Seidel siegte er im direkten Duell (23.).

Nachdem der Pfosten ein Teicheler Eigentor durch Kaldeborn verhinderte (32.), brach Pilhofer den Bann. Erfolgreich eroberte er sich den Ball, zog ab: 1:0 (39.).

Fast postwendend der Ausgleich, doch Amthor haute das Leder nur an den Pfosten (41.). Das zweite Tor fiel in der 56. Minute, als der eingewechselte Felix Aschenbrenner von der Strafraumgrenze draufhielt und per Flachschuss traf.

Am Wochenende Ligaspiel gegen Neustadt

Die Intensität des Spiels flachte ab, Moßbach hatte dennoch große Chancen. Graus Freistoß landete am Lattenkreuz (70.) und Heynes Direktabnahme strich haarscharf drüber (75.).

Felix Neupert war es schließlich vorbehalten, den Sack zuzumachen, nachdem er sein Solo im zweiten Versuch mit dem 3:0 beendete (81.). Mehr passierte nicht.

Trotz des Fehlens wichtiger Akteure wie Pribitny, Meyer und Lukes kann der SVM gegen starke Gegner Zeichen setzen.