Mainzelrenner nicht zu schlagen

Ultimate Frisbee: Jenaer Paradiscos II überraschen mit Platz sechs Göttinger Sieben holen Silber

Die Göttinger sieben (schwarz) verlieren das Finale gegen die Mainzelrenner.  Foto: Peter Poser

Die Göttinger sieben (schwarz) verlieren das Finale gegen die Mainzelrenner. Foto: Peter Poser

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Jena. Willkommen im Paradies – unter diesem Motto sind die Jenaer Frisbee-Spieler des USV Jena an diesem Wochenende in die Freiluftsaison gestartet. Bereits zum siebenten Mal versammelten sich im Jenaer Unisportzentrum 20 Mannschaften aus ganz Deutschland zu diesem Ultimate Frisbee Turnier.

Erstmals mit einem Mixed-Team dabei waren auch die amtierenden Deutschen Meister aus Mainz. Und fast erwartungsgemäß setzten sie sich im Finale gegen die Göttinger Sieben durch. Die Göttinger ihrerseits gaben den Turniersieg nicht kampflos her. Am Ende jedoch zeigten sich die "Mainzelrenner" in der Endzone souveräner und fingen die Scheibe einmal mehr sicher weg.

"Dieser Sieg ist wichtig für uns. Wir haben dieses Turnier genutzt, um uns unter Wettkampfbedingungen zu finden und zu sehen, wie das Zusammenspiel im Mixed-Team funktioniert", sagt Bernhard Otto. Denn auch im Mixed-Team wollen sich die Mainzer in zwei Wochen bei den Deutschen Meisterschaften in Halle den Titel sichern.

Ebenfalls sportlich ambitioniert waren die Göttinger Sieben in dieses Turnier gestartet. "Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Ich hätte nicht gedacht, dass wir uns so weit vorn platzieren – denn die Spiele waren hart", sagt Ralf Pflanz. Dass man sich den Mainzern am Ende geschlagen geben musste, sei kein Beinbruch. "Für uns war dieses Turnier ein Formtest für die nun anstehenden Deutschen Hochschulmeisterschaften", sagt der 42-jährige aus Göttingen.

Auch aus Jenaer Sicht gab es ein erfreuliches Ergebnis. Die "Jungen Hüpfer" der Jenaer Paradiscos haben sich bis auf Platz sechs vorarbeiten können. "Das hat mich überrascht. Hier haben sich unsere Spieler taktisch einiges einfallen lassen", sagt Organisator Joachim Kübel. Statt auf Manndeckung haben sich die Paradiscos auf Raumverteidigung eingestellt und damit ein Spiel ums andere gewinnen können – auch wenn der große Coup versagt blieb. Mit mehr als mit Platz acht hatten die Jenaer ehedem nicht gerechnet. Gänzlich im Soll schnitten auch die "Alten Herren" des USV Jena ab. Sie kamen wie schon in den vergangenen Jahren auf Platz 12.

"Ich habe mich gefreut, dass in diesem Jahr auch andere Teams ihre Chance nutzen konnten, vorn dabei zu sein", sagt Joachim Kübel. Zwei Titelaspiranten hatten kurzfristig abgesagt. Alles in allem sei das beliebte Frisbee-Turnier erfolgreich und auf hohem Niveau verlaufen.

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