Maximilian Paul hat Eintracht Eisenberg verlassen

Eisenberg.  Wie erst jetzt bekannt wurde, hat sich Fußball-Torwart Maximilian Paul (21) dem Verbandsligisten BSG Wismut Gera angeschlossen

Maximilian Paul, hier während eines Testspiels für Eintracht Eisenberg, wird ab dem kommenden Jahr im Kader der BSG Wismut Gera stehen.

Maximilian Paul, hier während eines Testspiels für Eintracht Eisenberg, wird ab dem kommenden Jahr im Kader der BSG Wismut Gera stehen.

Foto: Marcus Schulze / OTZ

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Wie erst jetzt bekannt wurde, hat sich Fußball-Torwart Maximilian Paul (21) dem Verbandsligisten BSG Wismut Gera angeschlossen. Bei seinem Ex-Verein SV Eintracht Eisenberg war man überrascht. „Die Abmeldung ist uns ins Haus geflattert. Wir konnten nicht mehr reagieren. Es gab kein Gespräch vorher mit uns“, sagte Eintracht-Präsident Mike Weber. Er bedauerte den Schritt, er trauere aber dem Sportfreund nicht nach, „dann soll es so sein. Wir wünschen ihm alles Gute“, sagte Weber.

Erst seit dem Winterhalbjahr 2018/19 bei Eisenberg

Paul hatte sich erst im Winterhalbjahr 2018/19 den Eisenbergern angeschlossen. Davor stand er im Tor beim Nachbarn FSV Grün-Weiß Stadtroda. Der Abgang von seinem Ex-Ex-Verein löste bei vielen Verwunderung aus. „Ich hatte mit ihm bestimmt fünf oder sechs Gespräche geführt. Es gab aber kein Zurück mehr. Er hatte im ersten Moment schon eine Lücke im Spielerkader gerissen“, sagte FSV-Sportvorstand Christian Reimann (40) über die Zeit im Dezember 2018.

In Stadtroda war er die Nummer eins gewesen. Bei der Eintracht in Eisenberg hatte Paul von Anfang an Danny Lewandrowski (26) als Konkurrenten auf der Torhüter-Position. Pauls Einsatzzeiten in der Rückrunde der Saison 2018/19 waren überschaubar. Er kam dreimal in der ersten Mannschaft und zweimal in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. In der Hinrunde der laufenden Saison saß Paul bei den Spielen der ersten Mannschaft nur auf der Bank. Möglicherweise löste diese Rolle bei ihm eine Unzufriedenheit aus.

In Gera trifft Paul auf zwei Torwart-Kollegen

Bei seinem neuen Verein in Gera, für den ab dem 1. Januar 2020 spielberechtigt ist, trifft er auf zwei Torwart-Kollegen. Beide, Felix Schäfer und Maurice Geenen, sind erst 19 Jahre. Sein neuer Trainer Marcus Dörfer ist überzeugt von Pauls Talent. „Das hat er schon in seiner Zeit in Stadtroda bewiesen.“ Abgeworben habe er den Torwart nicht von den Eisenbergern, betonte Dörfer. „Es gab mehrere Personen, die uns gesagt haben, dass Maximilian in Eisenberg unzufrieden sei“, sagte der Wismut-Coach. Eine Stammplatz-Garantie gibt es nicht. „Die Vorbereitung wird zeigen, wer sich am Ende durchsetzt.“ In den anstehenden Testspielen bekommen die drei Torhüter ihre Einsatzzeiten.

Die OTZ wollte auch Maximilian Paul gern zum Wechsel befragen. Er war jedoch nicht zu erreichen.

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