Meuselwitzer Karateka mit Sachsengold fürs Altenburger Land

Chemnitz.  Erfolgreicher Auftritt der Karateka in Chemnitz

Freudige Gewinner: Cilin Köhler, Ellen-Sophia Nebel, Nele Richter, Hanna Heilmann, Lukas Fritzsche.

Freudige Gewinner: Cilin Köhler, Ellen-Sophia Nebel, Nele Richter, Hanna Heilmann, Lukas Fritzsche.

Foto: Vico Köhler / OTZ

Trotz der sehr „bewegten Zeit“ traute es sich ein Chemnitzer Karate Verein zu, in Sachsen als Turnierausrichter zu fungieren und trotz der Auflagen und Beschränkungen die 1. Chemnitz-Karate-Open ins Leben zu rufen.

Bereits bei der Erstauflage war das Turnier, natürlich unter Beachtung der geltenden Corona-Vorschriften, ausgebucht. Aus den Altersklassen der Kinder, Schüler, Jugend und Junioren entsandte der Landesleistungsstützpunkt für Karate, Sakura Meuselwitz, insgesamt zehn Wettkämpfer zum Turnier.

Die anderen Wettkämpfer des Vereins nahmen in Waltershausen an Landeskadertrainings teil. Die jungen Meuselwitzer starteten am Morgen und begannen schon da, fleißig Medaillen zu sammeln.

Der Altenburger Lukas Fritzsche schaffte es in seinen beiden Kata-Kategorien bis ins Finale, musste sich dann aber immer ganz knapp mit Silber begnügen. Aus seinen Kumite-Ausscheiden nahm Fritzsche noch zweimal Bronze mit nach Hause.

Die Starkenbergerin Nele Richter durfte nach ihren Kata-Vorträgen ebenfalls zweimal auf dem Treppchen stehen. Für sie gab es hier am Ende Silber und Bronze. Aus ihren Kumitebegegnungen nahm sie nochmals Bronze mit ins Altenburger Land.

Über drei Platzierungen, davon einmal Gold, freute sich der ebenfalls der aus Starkenberg stammende Colin Köhler. Im Kumite wurde er Zweiter, mit seinen Katavorträgen errang er einaml Bronze und einmal Gold.

Das Kinder-Team weiblich mit Richter und den beiden Meuselwitzerinnen Hanna Heilmann und Ella-Sophia Nebel kämpfte sich in der Disziplin Kumite auf Platz drei. Das Kinder-Mix-Team Heilmann, Richter, Köhler sorgte dann für Furore. Als jüngstes Kata-Team des Tages bezwangen sie Teams in der nächsthöheren Altersklasse und sicherten sich am Ende überraschend Silber.

Köhler der erfolgreichste

Köhler wurde an diesem Wettkampftag der erfolgreichste Starter der Talenteschmiede Sakura. Die Altersklasse der Schüler war mittags unter anderen mit zwei Sakuras besetzt. Die aus Elsteraue stammenden Linos Kaczmarek und Bastian Eichner scheiterten beide in einem Finale; Kaczmarek im Kataausscheid, Eichner im Kumite-Finale.

Besonders ärgerlich war, dass Eichner nur ein Punkt für Gold fehlte. Khanh Le Xuan aus Meuselwitz versuchte sein Glück in den Altersklassen der Jugend und U18.

Zweimal Bronze plus Silber errang er mit seinen Katavorträgen. In der Disziplin Kumite wurde er Dritter. Die Meuselwitzerin Talina Titz wollte sich in den Nachmittagsstunden gleich in drei Altersklassen testen. Titz ging viermal an den Start und jedes Mal fehlte ihr im Finale das Quäntchen Glück zum oberen Podestplatz. Mit viermal Silber im Gepäck trat sie die Heimreise an.