Simson Grand Prix: Achtjähriger Landsberger auf Platz drei

Motorsport: Spannende Rennen bei Simson Grand Prix auf dem Oberlandring in Bernsgrün.

Erneut stark: Lucas Göttlicher. Foto: Karsten Schoß

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Bernsgrün. Am Wochenende dröhnten wieder die Motoren auf der Kartbahn im Vogtländischen Oberland. Über 60 Fahrer drehten beim 4. Meisterschaftslauf des Simson Grand Prix ihre Runden. Manche von ihnen schoben ihre Bikes gleich in zwei Rennen an den Start.

Trotz der großen Hitze waren viele Zuschauer gekommen, die vier spannende und vor allem unfallfreie Rennen verfolgen konnten. Nur ein Gewitter und heftige Regenschauer sorgten für eine einstündige Unterbrechung, als die Bahn zeitweise unter Wasser stand. Nachdem die Organisatoren um Dirk Postler alles gesäubert hatten, konnte wieder Gas geben werden.

Überragender Fahrer des Tages war der Nossener Felix Liebe. Der Vorjahressieger zeigte auch diesmal allen den Auspuff und siegte in der Klasse Open 85. Er baute damit seine Führung in der Meisterschaft gegenüber Patrick Klemm, der in Bernsgrün Zweiter wurde, weiter aus. In der Klasse Tuning 50 wurde Liebe Zweiter und führt damit weiter die Meisterschaft an. Hier gewann Steffen Zschiesche. Für viel Spannung war in der Klasse Open 50 gesorgt. Hier sorgte Jens Schäffer schon für eine Vorentscheidung in der Meisterschaft, denn er gewann zum vierten Mal in Folge. Zweiter wurde Phillipp Lommatsch.

Für Begeisterung sorgte der Drittplatzierte Luca Göttlicher. Der achtjährige Landsberger ist einer der hoffnungsvollsten Nachwuchsfahrer Deutschlands, deutscher Pocket-Bike-Meister 2014 und startet auch in der spanischen Meisterschaft.

Unbekümmert gab "Lucky Luc" Gas und zeigte auch schon Mut beim Überholen. "Das war heute schon echt cool und in der Tuning Klasse wurde ich trotz weniger PS auch noch Fünfter", meinte er lachend bei der Siegerehrung.

Ein tolles Rennen zeigte auch René Sparschuh. Er startete aus der letzten Reihe und rollte das Feld von hinten auf. Zum Schluss schnappte er sich auch noch den Meisterschaftsführenden Carsten Zocher und verwies ihn auf Rang zwei.

Einziger Starter vom ADAC Hessen-Thüringen war Nico Filler aus Neustadt/Orla. Der Elfjährige fuhr in der Klasse Open 50 ein sehr beherztes Rennen und arbeitete sich zwischenzeitlich bis auf Rang fünf vor. Nach einem kleinen Rutscher bekam er dann aber leider sein Bike nicht mehr in Gang. Er zeigte sich gegenüber den letzten beiden Jahren fahrerisch stark verbessert.

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