Olympiasieger Röhler erwartet kompliziertes Sportjahr

Holger Zaumsegel
Thomas Röhler (vorn) mit Trainer Harro Schwuchow beim Ballwurf im Trainingslager in der Türkei.

Thomas Röhler (vorn) mit Trainer Harro Schwuchow beim Ballwurf im Trainingslager in der Türkei.

Foto: JenJavelin

Jena/Belek.  Jenaer Speerwerfer Thomas Röhler ist aktuell mit dem Nationalteam im Trainingslager in der Türkei.

Auch im Trainingslager in der Türkei ist das Thema Corona-Virus allgegenwärtig. „Trotz der Diskussionen werden vorläufig alle sportlichen Pläne wie gewohnt professionell umgesetzt“, sagt Thomas Röhler. Beeinträchtigungen gebe es noch keine. Der Speerwurf-Olympiasieger vom LC Jena nutzt mit Trainer Harro Schwuchow, seinem Trainingspartner Maurice Voigt (LG Ohra Energie) und der deutschen Nationalmannschaft für 14 Tage die guten Bedingungen in Belek, wo sich die Sportler auf die Saison vorbereiten. Und die wird angesichts von Corona schwierig, ist sich Röhler sicher. „Wir stellen uns auf ein aus Reise- und Planungssicht kompliziertes Sportjahr ein.“

Die „erstklassigen“ Bedingungen in der Türkei haben übrigens für Gesellschaft im Hotel der deutschen Werfer gesorgt. Auch internationale Schwimm-Teams sowie die Leichtathleten des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) sind am Mittelmeer, um die Grundlagen für das Wettkampfjahr zu legen.

Für die Speerwerfer heißen diese Kraft, erste Würfe und Explosivität. Außerdem stimmen sich die Athleten mit den Bundestrainern ab, um eine optimale Vorbereitung auf die Olympischen Spiele im Sommer in Tokio zu haben. Für Thomas Röhler, der 2016 in Rio de Janeiro die Goldmedaille gewann, ist die Titelverteidigung das große Ziel.