Spielabsage hält Pößnecks Serie am Leben

Fußball-Kreisoberliga: Des letzte Pflichtspiel des Jahres vom VfB gegen Post Jena wurde Freitagabend abgesagt.

Johannes Liebmann, Trainer von Pößneck

Johannes Liebmann, Trainer von Pößneck

Foto: Jens Henning

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Pößneck. Eigentlich wollten sich die Fußballer des VfB 09 Pößneck am Samstagnachmittag mit einem erfolgreichen Spiel von ihren Fans aus dem Sportjahr 2019 verabschieden. Die Betonung liegt auf dem Wort eigentlich. Das Punktspiel der Kreisoberliga gegen Post Jena wurde jedoch am Freitagabend abgesagt. Pößnecks Trainer Johannes Liebmann war sauer, als er von der Absage erfuhr. „Das ist ärgerlich. Wir warten jetzt mal ab, was der KFA macht, ob es vielleicht zu einer Neuansetzung kommt oder zu einer Spielwertung.“

Die Vorbereitung auf das Spiel verlief wie immer in Pößneck. „Ich habe schon die Ergebnisse von Post verfolgt. Sie haben auswärts zwar noch nicht gewonnen, aber sie haben zweimal punkten können in Hermsdorf und in Eisenberg.“ Der Begriff „leichter Gegner“ ist tabu seit dem 2. November, seit dem Spiel gegen den SV Jena-Zwätzen II. Da war die Konstellation vor dem Anpfiff erdrückend.

Jeder hatte nur über die Höhe des Sieges gesprochen. Am Schluss durften die VfB-Spieler froh sein, beim 3:3 einen Punkt mitgenommen zu haben.

„Leichte Gegner gibt es nicht in dieser Liga“, sagte Liebmann. Was möglich ist, wenn die Spieler im Kopf klar sind und den Gegner zu 100 Prozent ernst nehmen, zeigte die Liebmann-Truppe vor einer Woche, als es gegen den ehemaligen Spitzenreiter SV Gleistal ging. Da hieß es 4:0 für Pößneck.

Dass die VfB-Spieler trotz einer Serie von 13 ungeschlagenen Spielen nicht als Tabellenerster überwintern, sieht Liebmann nicht dramatisch. Denn auch das Punktspiel gegen die SG Thalbürgel/Bürgel, das normalerweise am 7. Dezember angesetzt ist, fällt aus. „Das wollten wir aber verschieben. Thalbürgel hat dankenswerter Weise zugestimmt. Jetzt wird das Spiel am 22. Februar 2020 nachgeholt“, sagte der Trainer.

Denn am 7. Dezember sind mindestens zwei Pößnecker Spieler auf Abwegen. Die Hoffmänner, Lucas und Alex, gehören zu den Teilnehmern beim Extrem-Hindernislauf in Rudolstadt.

„Ich habe nichts dagegen, dass Luci und Alex bei dem Lauf mitmachen. Für uns ist Fußball nur ein Freizeitsport. Ich finde es sogar gut, dass sich beide solchen Herausforderungen stellen.“

Wer von den Zwillingen am Ende der Tortour durch Matsch, Wasser und Kälte zuerst im Ziel sein wird, dazu wollte sich Liebmann nicht festlegen. „Sie werden ihr Bestes geben. Das ist ihr Naturell.“

Von den Erlebnissen auf den 24 Kilometern können die Hoffmänner am Abend des 7. Dezembers auf der Weihnachtsfeier im Sportlerheim ausführlich berichten.

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