Fußball, Kreisoberliga

Pößnecker entführen drei Punkte bei Eintracht Eisenberg II

Eisenberg.  Die Kreisoberliga-Fußballer des VfB 09 Pößneck hatten es am Sonnabend eilig. „Wir wollen nach Neustadt. Wenn es schon mal ein Saale-Orla-Derby gibt, wollen wir das auch nicht verpassen“, sagte Pößnecks Trainer Johannes Liebmann. Er meinte das Landesklasse-Derby zwischen Neustadt und Moßbach (4:1).

Moses-Gabriel Walther (Pößneck, links) gegen Eisenbergs Christoph Gerlach.

Moses-Gabriel Walther (Pößneck, links) gegen Eisenbergs Christoph Gerlach.

Foto: Foto: Jens HenninG

Die Kreisoberliga-Fußballer des VfB 09 Pößneck hatten es am Sonnabend eilig. „Wir wollen nach Neustadt. Wenn es schon mal ein Saale-Orla-Derby gibt, wollen wir das auch nicht verpassen“, sagte Pößnecks Trainer Johannes Liebmann. Er meinte das Landesklasse-Derby zwischen Neustadt und Moßbach (4:1). Das eigene Punktspiel beim SV Eintracht Eisenberg II auf dem Kunstrasenplatz hatte er mit seinen Mannen indes mit 4:2 (2:1) gewonnen. Womöglich war die Stippvisite in Sachen Fußball für ihn und seine Jungs ein erster Vorgeschmack auf die kommende Saison. Dann will der VfB auch in der Landesklasse spielen.

Dass sich die Pößnecker das Spiel überhaupt anschauen konnten, lag am eigenen vorverlegten Spiel in Eisenberg mit einer Anstoßzeit um 11.30 Uhr. Liebmann war gut gelaunt. Sein eigenes Team hatte die Hürde Eisenberg II sicher genommen, auch wenn es zwischenzeitlich nach einem Unentschieden aussah. Doch Torwart Laurence Wohlfahrt hielt seine Mannschaft im Spiel. Vergessen war sein Fehler beim 25-Meter-Freistoß von Kevin Bock. Der Flatter-Ball schlug neben ihm ein zum 2:3 (62.). Die Gäste überstanden diese Phase. Das 3:3 fiel nicht. Dafür traf Marius Trunk nach einem Konter zum 4:2 (79.). „Wir hätten schon vorher alles klar machen müssen. Egal, es hat gereicht. Wir haben die Punkte. Das ist das wichtigste“, sagte Liebmann.

Das Tor des Tages erzielte Pößnecks Moses-Gabriel Walther zum 3:1 (47.). Nach einem Sololauf hatte er auch den Eisenberger Torwart Jonas Baas ausgespielt. Er wollte im Herauslaufen den Ball klären. Fünf Meter von der Eckfahne und aus spitzem Winkel zirkelte Walther den Ball ins Tor. Es war sein zwölftes Saisontor. Auf der Pößnecker Auswechselbank gab es kein Halten mehr. Alle wollten den Torschützen umarmen.

Dass die Pößnecker den Spieltag als Tabellenführer beenden werden, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar. Denn das Spitzenspiel am Sonnabendnachmittag zwischen Thüringen Jena und dem SV 08 Rothenstein endete 1:1.

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