Pößnecker erlebt in der Türkei WM-Premiere mit Gänsehaut

Sakarya.  Der Pößnecker Mountainbiker Marcus Sölter belegt den 41. Platz bei der Weltmeisterschaft im türkischen Sakarya.

Marcus Sölter kurz vor seiner Abreise auf dem Pößnecker Markt.

Marcus Sölter kurz vor seiner Abreise auf dem Pößnecker Markt.

Foto: Jens Henning

Amateur-Sportler Marcus Sölter (31) aus Pößneck hat am Sonntag im türkischen Sakarya seine erste Weltmeisterschaft im Mountainbike-Marathon absolviert. Am Ende der 110 Kilometer langen Tour landete er auf Platz 41.

Er war damit viertbester Deutscher von fünf Fahrern des Bundes Deutscher Radsportler, kurz BDR. 48 Sportfreunde wurden im Klassement notiert. Weitere zwölf kamen nicht ins Ziel.

„Es war ein ganz besonderes Erlebnis. Unglaublich, wie sehr man unterwegs an der Strecke von wildfremden Leuten angefeuert wurde. Von diesen Momenten, die bei mir Gänsehaut erzeugten, werde ich bestimmt noch sehr lange zehren.

Mit der Platzierung bin ich zufrieden, wenn man bedenkt, dass ich mich kaum auf die WM vorbereiten konnte“, sagte Sölter.

Kolumbianer holt sich WM-Titel

Zwei Wochen vor dem Turnier bekam er die Nominierung. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Radsportler die Saison 2020 schon abgeschlossen. Der Weltmeister-Titel ging an Hector Leonardo Paez Leon aus Kolumbien, der mit 4:19:50 Stunden als einziger Starter unter der Marke von 4:20 Stunden blieb.

Der beste Deutsche, Anton Albrecht, kam als 28. über 24 Minuten später ins Ziel. Die nationale Spitze im Mountainbike-Marathon fehlte bei den Welttitelkämpfen.

Im November nächste Prüfung für Sölter

Dies war die Chance für Markus Sölter, der als Neunter bei den Deutschen Meisterschaften in Hirschberg-Leutershausen im September in den erweiterten Kreis der Kandidaten für einen Startplatz fuhr.

Auf den WM-Starter Sölter wartet im November bereits die nächste große Herausforderung, die Prüfung zum Industrie-Meister.