Gera. Volleyball-Thüringenliga: 3:1-Siege gegen Bleicherode und Sonneberg. Medaillenplätze noch heiß umkämpft

Die Volleyballerinnen des Geraer VC haben sich nach der 1:3-Niederlage beim SVV Weimar rehabilitiert und am Heimspieltag zwei 3:1-Erfolge eingefahren. Sowohl gegen die VG Bleicherode als auch gegen den Sonneberger VC 04 verließ die Mannschaft von Trainer Lukasz Jadczak die Spielfläche in der schmucken Sporthalle der Geraer Ostschule als Sieger.

Gegen Aufsteiger VG Bleicherode gaben die Gastgeberinnen den ersten Satz mit 21:25 ab. Durchgang zwei verlief lange ausgeglichen. Erst in der Crunchtime setzte man die entscheidenden Akzente. Druckvolle Aufschläge von Paula Tretner bescherten dem Jadczak-Sechser beim Stand von 24:20 vier Satzbälle, wobei Stefanie Porsch den zweiten davon zum 25:21 verwertete. Damit war der Bann gebrochen. Gute Aufschläge von Paula Tretner und Aneta Köhler führten dazu, dass die Eigenfehlerquote bei den Gästen aus dem Landkreis Nordhausen deutlich anstieg. Schnell enteilten die Geraerinnen auf 18:10 und brachten den Satz ohne Not mit 25:14 nach Hause. Den vierten Durchgang konnte Bleicherode bis zum 8:8 ausgeglichen gestalten, ehe sich Gera absetzen und nach 98 Minuten nach einem 25:20-Satzerfolg den 3:1-Sieg feiern konnte. Als MVP wurde Cara Wößner geehrt.

Den Schwung wollten die Geraerinnen mit ins Spiel gegen Sonneberg nehmen, was auch gelang. Der GVC zog im ersten Durchgang auf 15:7 davon und brachte den Satz trotz vieler langer Ballwechsel mit 25:20 nach Hause. Dann drehten die Südthüringerinnen auf. Einen 12:18-Rückstand konnte der Gastgeber nicht mehr aufholen, unterlag mit 21:25. Damit hatte Sonneberg sein Pulver verschossen. Insbesondere dem Geraer Angriffsdruck hatte man nichts entgegenzusetzen. Gera setzte sich nach mit 25:16 und 26:15 gewonnenen Sätzen nach 103 Minuten erneut mit 3:1 durch. Diesmal ging die MVP-Auszeichnung an Vivien Wunderlich.