Jena. Während der Samstag bei den Tischtennis-Damen als Vorspiel gilt, erwartet der Abteilungsleiter am Sonntag eine Reaktion.

Für die Damen des SV Schott Jena steht am Wochenende in der 1. Tischtennis-Bundesliga der Rückrundenstart mit einem Doppelspieltag an.

Am Samstagabend schlägt das Team von Trainer Ralf Hamrik um 19 Uhr beim amtierenden deutschen Vizemeister TTC Weinheim auf. Nur zu gern würden die Jenaerinnen dort an den Überraschungscoup der Hinrunde anknüpfen, als der Aufsteiger den Vizemeister in eigener Halle mit 6:3 bezwang.

Doch die Vorzeichen in der Rückrunde sind andere. „Wir gehen fest davon aus, dass die Weinheimerinnen in der Rückrunde mit ihrer brasilianischen Nummer eins Bruna Takahashi antreten werden und dann wird es für uns viel schwerer als in der Vorrunde, als Takahashi fehlte“, erläutert SV Schott-Abteilungsleiter Tischtennis Andreas Amend.

Derzeit kämpft ein Trio um den Klassenerhalt

Nicht nur er legt den Fokus deshalb voll auf das Sonntagspiel um 14 Uhr bei der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim. Das Team vom Rhein rangiert in der Tabelle mit sieben Pluspunkten zur Zeit auf Rang sieben und somit zwei Zähler vor dem Schlusslicht aus Jena.

Platz sechs belegt der SV Böblingen mit ebenfalls sieben Pluspunkten. „Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird eines der Teams aus dem Trio Jena, Bingen und Böblingen am Ende der Saison auf dem Abstiegsrang landen“, misst Amend dem direkten Vergleich mit dem Tabellennachbarn daher richtungsweisende Bedeutung zu.

Das Hinspiel im November verloren die Schott-Damen daheim mit 3:6. Damals konnten in den Einzeln lediglich Takeya und Itagaki je einen Punkt beisteuern. Für Jena, bei denen derzeit nur Misuzu Takeya (7:3) eine positive Spielbilanz aufweist, ist der Ligaverbleib aus eigener Kraft möglich.

Zu Hause empfangen die Saalestädterinnen noch den SV Böblingen, TSV 1909 Langstadt und SV DJK Kolbermoor. Wie ausgeglichen die Liga ist, zeigt die Tatsache, dass selbst Tabellenführer Langstadt derzeit fünf Minuspunkte aufweist. Mit bislang zwei Siegen, einem Unentschieden und vier Niederlagen müssen sich die Jenaerinnen somit definitiv nicht verstecken.