Königsee/Saalfeld. Kreisstädter überraschen den Favoriten in Weimar und Rinnestädter holen Remis mit Nachwuchstalent

Mit einem 4:4-Remis kehrten die Schachsportler des SV Thuringia Königsee von ihrer Auswärtsfahrt aus Meuselwitz beim bisherigen Tabellenzweiten zurück. Ein besonderes Lob verdienen sich an diesem Spieltag Frank Möller, Lutz Deuter und Willi Häusler, die ihre Partien gewinnen konnten. Ein Remis steuerten Friedbert Quant sowie das Nachwuchstalent Moritz Margraf aus der achten Klasse am Max-Näder-Gymnasium bei. Moritz wird in den Februarferien erstmals an den Ostthüringer Bezirksmeisterschaften der Altersklasse 14 teilnehmen. „Sein Ziel ist es dabei unter die ersten Drei von 21 Teilnehmern zu kommen, um sich für die Landesmeisterschaften zu qualifizieren“, sagt Mannschaftsleiter Bernd Steiger. Mit 5:5 Punkten, die Platz sechs bedeuten, liegen die Königseer weiterhin im gesicherten Mittelfeld.

Vor dem Auswärtsauftritt empfingen die Königseer den Aufsteiger, den Schachklub Weida. Die Rinnestädter wussten wie stark diese Mannschaft ist, schließlich liegt sie in der Tabelle knapp vor den Königseern. Entsprechend verliefen die meisten Partien in „unklarem Fahrwasser“. Und prompt endeten sechs Partien Unentschieden.

Für diese sorgten auf Thuringia Seite Timo Greiner, Henry Kreutzmann, Frank Möller, Lutz Deuter, Bernd Steiger sowie Moritz Margraf. Das größte Lob in dieser Begegnung erhielt Willi Häusler, der sein Spiel gewinnen konnte und damit das 4:4 unter Dach und Fach bringen konnte.

Wichtiger Erfolg für Saalfelder Akteure

Einen wichtigen Sieg feierten die Schachspieler des MTV Saalfeld in der Landesklasse beim SSV Weimar II. Die Kreisstädter gewannen 4,5:3,5 und überraschten damit den Favoriten. Durch Siege von Markus Kania am Spitzenbrett, Max Möbius, Daniel Bellmann und Paul Möbius sowie ein Remis durch Mannschaftsleiter Thomas Seidel wurde die Zielstellung, zumindest ein Remis zu holen, übertroffen und schließlich der knappe Sieg eingefahren.

Mit insgesamt 5:5 Punkten stehen die Saalfelder nun auf dem vierten Tabellenplatz und sind damit in dieser Saison aller Abstiegssorgen ledig.