Rudolstadt. Fußball-Oberligist gewinnt gegen Wismut Gera deutlich mit 4:0 (2:0)

Nach dem 3:0 beim SV Blau-Weiß Zorbau, immerhin deutlicher Spitzenreiter der Verbandsliga Sachsen-Anhalt und erster Anwärter auf die Rückkehr in die Oberliga, ging auch der Test gegen die BSG Wismut Gera, ungeschlagener Tabellenführer der Thüringer Verbandsliga, recht klar aus. Und das nur knapp 20 Stunden nach dem anspruchsvollen, zweistündigen Test beim FC Carl Zeiss Jena (1:3).

Hausherren übernahmen rasch die Spielkontrolle

Nach dem ersten Abtasten übernahmen die Hausherren die Spielkontrolle und bewegten sich in dieser mit hohem Tempo geführten Begegnung mehr in der gegnerischen Hälfte als die Wismut. Der erste Lohn war das 1:0 durch Marco Riemer. Der bekam ein Zuspiel von Ron Wachs, setzte sich im Strafraum zwei Mal gut durch und wuchtete das Spielgerät unter die Latte (17.) .Nur sechs Minuten später entschied der Schiedsrichter berechtigt nach einem Foul an Sven Rupprecht auf Strafstoß. Spezialist Maximilian Schlegel drosch ihn in die Maschen (23.).

Einheit-Keeper Geenen konnte sich auszeichnen

Danach kam auch Gera vor das zunächst von Maurice Geenen gehütete Einheit-Tor, doch die drei verheißungsvollen Gelegenheiten (28., 32., 33.) blieben ungenutzt. Auch Ron Wachs traf bei seiner Großchance (35.) nicht. Dann besaß Riemer die Möglichkeit, auf 3:0 zu stellen (41.), aber sein Versuch blieb ebenso erfolglos wie auf der Gegenseite der von Aaron Sothen, dessen Schuss Geenen sehr gut parierte.

Trotz des 0:2-Rückstandes zur Pause war Kevin Brettfeld, der Trainer des Thüringenligisten, mit der Vorstellung seiner Schützlinge im ersten Test in der Winterpause zufrieden. Zur Pause und im Verlauf der zweiten Halbzeit bewegten beide Trainer das Auswechselkarussell kräftig. Die Einheimischen waren weiter spielbestimmend, sodass nach einer guten Stunde dann doch die Resultatserhöhung durch Niels Noak nicht überraschend kam.

Chancen auf weitere Einheit-Tore

Nach 70 Minuten beendete Eismann das Toreschießen mit dem 4:0. Er traf vom Elfmeterpunkt, nachdem Norman Enke im Strafraum gelegt wurde. Dass sein Team aus den folgenden Chancen (73., 81., 87., 89.) nichts Zählbares machte, war der einzige Kritikpunkt von Holger Jähnisch.

Kevin Brettfeld sah, dass die Platzelf doch schon ein gutes Stück weiter in der Vorbereitung war. Das Fazit von Holger Jähnisch fällt so aus: „Ich bin absolut zufrieden. Das war nach dem Spiel vom Dienstagabend in Jena keine einfache Aufgabe für uns. Aber wir haben ja am Samstag mit Geratal noch eine Begegnung vor der Brust. Jeder hat heute seine Aufgabe erfüllt und wir haben ein ordentliches Spiel abgeliefert.“