SV Wöllmiss: Daheim läuft es einfach nicht

Rabis.  Der SV Wöllmisse ist zur Winterpause das Schlusslicht der Kreisliga

Tino Kohlmann (links) und Marko Mrotzek vom SV Wöllmisse.

Tino Kohlmann (links) und Marko Mrotzek vom SV Wöllmisse.

Foto: Foto: Jens Henning/OTZ

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Dass sich der SV Wöllmisse 98 als Schlusslicht der Kreisliga, Staffel A in die Winterpause verabschiedet, das hätte in und um Rabis vor dem ersten Spieltag wohl kaum einer gedacht. In akuter Abstiegsgefahr steckt das Team aber noch nicht. Am 23. Februar wurde das Kellerduell gegen die Reserve der SG SV Elstertal Silbitz/Crossen/TSV Königshofen angesetzt. Gewinnt der SVW das Nachhol-Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten aus dem Elstertal, kann das Team in der Tabelle zwei Plätze gut machen und die beiden Abstiegsränge verlassen. Es wäre der zweite Heimsieg. Mit dem Dreier könnte das Team die enttäuschende Hinrunde ein wenig vergessen machen.

Nach dem respektablen Rang fünf in der Premierensaison 2018/19 hatten sich die Verantwortlichen um Vereinschef Hans-Peter Perschke im zweiten Kreisliga-Jahr dennoch andere, bessere Ergebnisse versprochen. Vor allem daheim auf dem Sportplatz in Rabis läuft es einfach nicht. In der separaten Heimspiel-Tabelle rangiert der SVW mit vier Pünktchen aus sechs Spielen auch auf den letzten Platz. Von der Heimstärke, die das Team noch ein Jahr vorher eindrucksvoll demonstrierte und 24 Punkte aus 13 Partien holte, ist nicht viel übrig geblieben. Das 1:4 zum Hinrunden-Abschluss gegen Neuling FV Rodatal Zöllnitz II passte ins Bild. Das anschließende Heimspiel-Debakel gegen den SC Empor Mörsdorf (2:7) Anfang Dezember wurde zum Negativ-Höhepunkt.

Die Punktspiel-Niederlage in Rabis dürfte überhaupt eine der höchsten gewesen sein in der Vereinsgeschichte. Marko Mrotzek, der zusammen mit Tino Kohlmann als Spielertrainer-Duo die Mannschaft in der Vorbereitung übernahm, hatte nach dem sechsten Punktspiel gegen den Titelanwärter FC Thüringen Jena II (2:1) ein gutes Näschen, als er sagte, dass die nächsten drei Partien richtungsweisend sind für den weiteren Saisonverlauf der Mannschaft. Insgeheim hatte man sich aus den Partien gegen den SV Eintracht Camburg II, die BSG Chemie Kahla II und den SV 1990 Sankt Gangloff bestimmt sieben oder vielleicht sogar neun Pluspunkte erhofft. Es kam ganz anders. Nur in Sankt Gangloff punktete die Mannschaft nach einem 4:1-Sieg. Es blieb der letzte Sieg im Kalenderjahr 2019. Dagegen wurde in Camburg (1:4) und gegen Kahla (2:5) verloren. Auswärts lief es besser. Der SVW brachte aus den sechs Partien sieben Zähler mit.

Bester Torschütze beim SV Wöllmisse ist auch in dieser Saison Tino Kohlmann. Er erzielte allein zwölf der 21 Tore der Mannschaft von der Wöllmisse. Danach klafft eine große Lücke. Hannes Burkhardt und Marko Mrotzek folgen mit jeweils drei Toren. Diese Abhängigkeit von Kohlmann-Toren gab es in der Vorsaison nicht. Da verteilten sich die Treffer anders. Kohlmann war zwar mit 16 Treffern ebenfalls der Top-Torjäger. Am Ende der Spielzeit kam die Mannschaft auf 46 Saisontore.

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