Basketball Landesliga Herren Ost

USV Jena verliert Spiel der vergebenen Chancen

Jena.  In der Basketball Landesliga verliert der USV Jena II trotz breitem Kader bei den Greizer Bullets mit 47:55 (22:25)

Der Teamgeist stimmte beim USV II – das Ergebnis diesmal allerdings nicht.

Der Teamgeist stimmte beim USV II – das Ergebnis diesmal allerdings nicht.

Foto: Benjamin Schmutzler

„Wir wollen als Einheit auftreten und mit einfachem Basketball einen deutlichen Sieg einfahren.“ Die Marschroute von USV-Coach Thomas Zingelmann vor dem Spiel seiner Landesligamannschaft bei den Greizer SV Bullets war klar.

Man habe die beiden Spiele der Vorsaison genau analysiert. Zudem sei die Stimmung im Team gut, personell kann der Trainer aktuell aus dem Vollen schöpfen. „Wir mussten sogar Spieler zuhause lassen, obwohl sie es nach Trainingsleistungen verdient hätten“, sagte Zingelmann. Maximal 12 Akteure dürfen pro Team teilnehmen. Für den USV kein Problem, für Greiz an diesem Tag schon. Durch mehrere verletzte oder verhinderte Spieler konnte Spielertrainer Martin Hempel lediglich zehn Akteure ins Rennen schicken.

Die Zeichen standen gut für die Jenaer, das Ergebnis war es nicht. Mit 47:55 (6:10; 22:25; 34:38) kassierte der USV II die erste Saisonniederlage, die Greizer freuten sich über den zweiten Erfolg im zweiten Heimspiel. Vom ersten Viertel an war zu erahnen, dass es keine Partie für Basketball-Feinschmecker werden würde. Während die Greizer oft zum Korb zogen, allerdings einfache Punkte liegenließen, nutzte Jena die gesamte Breite des Feldes und versuchte sich nach gelungenen Passstafetten mit Würfen aus der Halbdistanz – doch auch diese saßen zu selten.

Nach knapp drei Minuten ging Greiz mit 1:0 in Führung. Diese sollte bis zur Schlusssirene nicht wechseln. Jena konnte den Vorsprung der kämpferischen Bullets immer wieder aufholen, phasenweise ausgleichen, aber eben nie vorbeiziehen. „In den entscheidenden Momenten haben wir uns von Nebensächlichkeiten aus dem Konzept gebracht, waren nicht diszipliniert genug. Greiz hat das Spiel verdient gezogen“, sagte Kapitän Thomas Hofmann selbstkritisch. Auch er musste aufgrund zu vieler Fouls frühzeitig auf die Bank.

Etwas stimmte allerdings bei Jena: der Teamgeist. Und so behält man das Ziel Playoffs fest im Auge.

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