VfB Schleiz unterliegt der Post-Reserve

Mühlhausen.  In der Tischtennis-Thüringenliga gewinnt die zweite Mühlhäuser Mannschaft souverän mit 9:2 gegen den VfB Schleiz.

Zeigte sein Können: Post Mühlhausens Altmeister Erik Schreyer. (Archivfoto)

Zeigte sein Können: Post Mühlhausens Altmeister Erik Schreyer. (Archivfoto)

Foto: Christian Habel

Die Reserve von Tischtennis-Bundesligist Post SV Mühlhausen hat den Sprung an die Tabellenspitze der Thüringenliga geschafft. Dabei hatte der bisherige Erste Tabarzer SV ein 9:5 über die Sportfreunde Leubingen vorgelegt und war über das Spielverhältnis in einer besseren Ausgangsposition.

„Wir mussten gewinnen und wir mussten deutlich gewinnen. Sonst wären wir an Tabarz nicht vorbeigekommen. Es ist so schon nur ein minimaler Unterschied, der den Ausschlag für Platz eins gibt“, sagte Mühlhausens Spielertrainer Erik Schreyer direkt nach dem 9:2-Heimsieg über den VfB Schleiz.

Aktuell haben die Müntzerstädter 10:0-Punkte sowie eine Differenz von 45:18-Partien auf der Habenseite. Schleiz hingegen belegt nach der vierten Saisonniederlage bei bisher einem Unentschieden Tabellenplatz neun, nur Post Zeulenroda II ist noch dahinter.

Während die Gäste auf ihre etatmäßige Nummer zwei, Vlastimil Kolar, verzichten mussten, konnten die Postler erstmals in dieser Serie mit der vollständigen ersten Garnitur antreten.

Erik Schreyer bleibt Maß der Dinge

So wurden zu Beginn alle drei Doppel gewonnen – auch in den Einzeln brannte nicht wirklich viel an.

Lediglich Fabian Günzel musste dem guten Tomas Cerveny (0:3) den Vortritt lassen und Vincent Kazuch unterlag im Spiel der Nachwuchstalente Ian Bilek (1:3). Im Duell der jeweiligen Topspieler ließ Erik Schreyer keinen Zweifel an seiner Sonderstellung im Thüringer Tischtennis.

Er, Christian Reim und Daniel Tihi, das Trio ist in den Einzeln weiterhin ungeschlagen, sowie Simon Stützer wussten bei Mühlhausen zu gefallen. Bei Schleiz schaffte es Franz Lätzer zumindest in den Entscheidungsdurchgang.

Ansonsten blieben Hannes Walther, Toni Petzold und Martin Wrobel ohne Satzgewinn. Am Samstag, 7. November, muss der VfB zum nächsten schweren Auswärtsspiel nach Schwarza reisen.