SV Rot-Weiß Knau geht als Sechster ins neue Jahr

Rot-Weiß Knau beendet 2013 mit einer Auswärtsniederlage in Nordhausen.

 Die Knauer Volleyballer, hier mit ihrem treusten Fan Erika Oppholzer, mussten zum Jahresabschluss eine Niederlage hinnehmen. Zur Mannschaft gehören (hintere Reihe von links): René Soßna, Viktor Aab, Phillip Tauscher, Dirk Straubel, Olaf Pätz, André Weise, (vordere Reihe von links): Thomas Wunsch, Michael Wagner, Michael Ruhkieck, Erika Oppholzer, Sebastian Kretzschmer, Arndt Petermann und Kay Weise.  Foto: Verein

Die Knauer Volleyballer, hier mit ihrem treusten Fan Erika Oppholzer, mussten zum Jahresabschluss eine Niederlage hinnehmen. Zur Mannschaft gehören (hintere Reihe von links): René Soßna, Viktor Aab, Phillip Tauscher, Dirk Straubel, Olaf Pätz, André Weise, (vordere Reihe von links): Thomas Wunsch, Michael Wagner, Michael Ruhkieck, Erika Oppholzer, Sebastian Kretzschmer, Arndt Petermann und Kay Weise. Foto: Verein

Foto: zgt

SVC Nordhausen - SV Rot-Weiß Knau 1:3

Nordhausen. Die Thüringenliga-Volleyballer des SV Rot-Weiß Knau haben sich mit einer couragierten und phasenweise spielerisch sehr überzeugenden Leistung in die vierwöchige Winterpause verabschiedet. Beim bisher nur vom VC Altenburg bezwungenen Tabellenführer SVC Nordhausen unterlagen die Oberländer nach vier umkämpften Sätzen mit 1:3 und schipperten damit nur knapp an einem Punktgewinn im Südharz vorbei - möglich wäre er angesichts der Verläufe der Sätze drei und vier allemal gewesen.

Auf den Punkt motiviert und hellwach begannen die Rot- Weißen dabei die Partie beim SVC und kauften diesem nach eigenem Stolperstart (3:8) in der Folge ein ums andere mal den Schneid ab (13:11).

Die erfolgsverwöhnten Hausherren staunten nicht schlecht, als die Rot-Weißen ihre Sprungaufschlagsalven mit den selben Mitteln bekämpften. Schnell zeigte sich zudem, dass die Oberländer bei präziser Ballannahme durch ihr größeres und vielseitigeres Angriffsrepertoire durchaus Chancen auf mehrere Satzgewinne bekommen würden. Als den Gastgebern nach 22:22-Zwischenstand nur noch ein Spielzuggewinn gelang, den Knauern ihrerseits aber drei, war der erste Durchgang zum 1:0 für die Gäste entschieden.

Doch die Südharzer, die sich in der Satzpause eine lautstarke Trainerschelte anhören mussten, rückten im Folgesatz die Kräfteverhältnisse am Netz erstmal wieder zurecht. Basierend auf einem harten Aufschlag- und durchschlagskräftigem Angriffsspiel dominierten sie die folgenden Minuten der Partie und egalisierten mit 25:14 deutlich den Satzstand zum 1:1.

Und die Überlegenheit der Hausherren hielt an, immer wieder setzten sie Wirkungstreffer und enteilten den Rot-Weißen scheinbar uneinholbar zum 18:8. Doch danach mussten sie einen 14:5-Lauf der Oberländer über sich ergehen lassen. Erst bei 23:22 gelang ihnen nun, das Aufschlagrecht zurück zu holen. Ein Annahmefehler beendete die Knauer Aufholjagd zum 22:25 und 1:2.

Doch der Verlauf des Satzes hatte Signalwirkung für die folgenden Ballwechsel, denn im nächsten Durchgang war von der Dominanz der Nordhäuser nichts mehr zu sehen. Immer wieder im Angriff erfolgreich, punkteten sich beide Teams einträchtig nebeneinander her durch den Satz (4:4, 11:11, 19:19). Doch die endgültige Entscheidung kam jäh bei 23:24 und eigentlich etwas zu früh, doch leider verfehlte ein knallhart die Linie hinunter geschlagener Ball um gefühlte 2 cm das Zielquadrat und die Rot-Weißen mussten nach 83 Minuten den Satz mit 23:25 und das Spiel mit 1:3 an den SVC abgeben.

Damit überwintern die Knauer auf Rang sechs im Elfer-Feld der Thüringer Volleyball-Eliteliga, in der es dieses Jahr im Mittelfeld richtig eng zugeht. Platz vier (Gebesee) und Platz neun (Schmalkalden) trennen lediglich zwei Punkte.