Volleyball-Krimi in Triebes

Traditionell zum Tag der Verabschiedung der Sommerzeit trafen sich zum 15. Mal die Volleyballer in der Triebeser Sport- und Freizeithalle. Der begehrte Uhrenpokal, im vergangen Jahr, wie schon so oft von der Mannschaft von Rot-Weiß Knau gewonnen, wurde wieder vergeben.

Die Volleyball-Mannschaften aus Triebes, Weißendorf, Knau und Greiz. Foto: Karsten Schoß

Die Volleyball-Mannschaften aus Triebes, Weißendorf, Knau und Greiz. Foto: Karsten Schoß

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Triebes. Wie im ersten Turnier stellten sich auch 15 Jahre später die Mannschaften aus Weißendorf, Greiz und Triebes dem Turnier am hohen Netz, ebenso wie der Titelverteidiger.

Im zweiten Spiel roch es nach einer großen Überraschung, denn die Gastgeber führten im ersten Satz 20:16 gegen Knau, konnten den Sack aber nicht zubinden. Das Spiel endete 25:23 und 25:21 für Knau.

Zuvor teilten sich der VSV Greiz und der TV Weißendorf die Punkte.

Mit konzentrierter Leistung setzten sich dann die Triebeser gegen die starken, um einige Jahre jüngeren Greizer durch. Schon zu diesem Zeitpunkt war eine ausgeglichene Leistungsstärke der Mannschaften, wie selten zuvor, zu erkennen.

Mit Knau und Weißendorf kämpften im nächsten Spiel zwei alte Rivalen um die Punkte. Den ersten Satz dominierten die Rot-Weißen, und den zweiten Satz erkämpften sich die Weißendorfer Männer um Berthold Winkelmann. Noch warm vom Spiel gegen Weißendorf gingen die Pokalverteidiger in das Spiel gegen den VSV. Beide Sätze waren heiß umkämpft, am Ende setzten sich die Greizer mit 25:22 und 25:20 gegen Knau, das nur mit fünf Spielern auskommen musste, durch.

Die Spannung war auf dem Höhepunkt, denn im letzten Spiel konnten Weißendorf oder Gastgeber Triebes durch einen Sieg Turniersieger werden. Den ersten Satz sicherte sich Weißendorf locker mit 25:15, im zweiten Satz zeigten die Triebeser, was sie zu leisten im Stande sind. Der Satz wurde 27:25 gewonnen. Damit kam es in der 15-jährigen Turniergeschichte zu einer noch nie da gewesenen Situation, alle Mannschaften hatten 3:3 Punkte auf ihrem Konto. Nun mussten die kleinen Punkte über den Turnierausgang entscheiden.

Mit minus acht Punkten wurden die Gastgeber, die mit H.-G. Bauer, Tom Gehlert, Jürgen Piehler, Gerd und Jörg Theilig, Ron und Reinhard Seidel antraten, nur Letzter. Rot-Weiß Knau verteidigte mit plus sechs Punkten den Pokal und verwies Weißendorf und Greiz auf die weiteren Plätze.

In der Pause vor dem fünften Spiel hatte die Triebeser Volleyballfamilie Peter Schwarz aus dem aktiven Spielbetrieb verabschiedet. Aus gesundheitlichen Gründen muss Schwarz, der 1989 aus Sachsen-Anhalt nach Triebes kam, zukünftig auf das Volleyballspielen verzichten. Nicht nur in Triebes gehörte er zu den Stützen der Truppe, auch bei der überregionalen Ü59, die von Gert Fräsdorf geführt wird, wird er sicher schmerzlich fehlen.

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