Wismut empfängt Lok Leipzig

Gera  Gegen den Regionalligisten geht es nicht in erster Linie ums Ergebnis

Am Dienstag ist Fußball-Oberligist BSG Wismut Gera wieder ins Training eingestiegen. Auf Spielmacher Carsten Weis und Maximilian Christl müssen die Orange-Schwarzen in der Rückrunde verzichten.

Heute um 13 Uhr unterzieht sich die Mannschaft von Trainer Frank Müller einem Härtetest. Kontrahent in der wegen der Witterungsbedingungen kurzfristig auf den Kunstrasenplatz im Stadion am Steg verlegten Begegnung ist der Regionalliga-Achte 1. FC Lok Leipzig. Nach dem Björn Joppe Ende September das Traineramt bei der Loksche vom glücklosen Heiko Scholz übernahm, hat sich die Mannschaft stabilisiert. Zuletzt blieb man in sieben Partien ungeschlagen und zog ins Halbfinale des Sachsen-Pokals ein. Mit Benjamin Kirsten (früher Dynamo Dresden), Nicky Adler (Erzgebirge Aue) und Robert Zickert (FC Carl Zeiss Jena) stehen gestandene Kicker im Lok-Aufgebot. Wismut-Trainer Frank Müller freut sich mit seinen Kickern auf die reizvolle Aufgabe. „Wir haben ziemlich hart trainiert in den vergangenen Tagen. Fast jeder Spieler hat Muskelkater. Aber das ist völlig normal zu diesem Zeitpunkt“, so der Coach, der gegen die Leipziger nur auf Florian Schubert (Kreuzbandriss) und Dmitrij Puhan (Rehabilitation) verzichten muss. Dem Ergebnis an sich gegen die Probstheidaer misst er keine große Bedeutung bei. „Wir wollen zur Halbzeit komplett durchwechseln, werden vieles probieren. Jeder bekommt seine Einsatzzeit. A-Junior Lionel Kirstein, der in der Winterpause vom JFC Gera kam, gibt sein Debüt“, verrät der Wismut-Trainer. Weil jedes Spiel mehr wert als eine Trainingseinheit ist, testen die Geraer am kommenden Mittwoch gleich nochmals gegen einen Regionalligisten. Um 18.30 Uhr gastieren die Orange-Schwarzen dann auf der Glaserkuppe beim ZFC Meuselwitz, der heute bereits die BSG Chemie Leipzig erwartet.

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