Arbeiten an Hochbehälter in Gera starten Montag

Gera  Ausschuss des Zweckverbandes Wasser/Abwasser Mittleres Elstertal bewilligt 508 000 Euro Mehrkosten.

Der Trinkwasser-Hochbehälter in der Schillerstraße wird erneuert.

Der Trinkwasser-Hochbehälter in der Schillerstraße wird erneuert.

Foto: Peter Michaelis

Im Auftrag des Zweckverbandes Wasser/Abwasser Mittleres Elstertal (ZVME) beginnen ab Montag die Bauarbeiten auf dem Gelände des Trinkwasserhochbehälters in der Geraer Schillerstraße. Der dort stehende Hochbehälter stammt aus dem Jahr 1929, hat ein Speichervolumen von 3000 Kubikmetern und dient seit seiner Inbetriebnahme der Versorgung des Stadtzentrums Geras.

„Die wasserwirtschaftliche Anlage wird über eine Zulaufleitung vom Trinkwasserhochbehälter Thränitz mit Fernwasser gefüllt und speist das innerstädtische Trinkwassernetz“, erklärt der Verband in einer Mitteilung. Nicht nur der bauliche, sondern auch der technische Zustand entspreche aber nicht mehr den Anforderungen an aktuelle Standards. Hinzu kommen Beanstandungen des Geraer Gesundheitsamtes, wie es in einer Beschlussvorlage heißt, über die jüngst der Verbandsausschuss zu entscheiden hatte. Dieser hatte jüngst Mehrkosten des Projektes von 508 000 Euro netto beschlossen, die in erster Linie mit der Baupreisentwicklung durch die konjunktur- und saisonbedingte Auslastung auf dem Bausektor sowie geringer Beteiligung an der Ausschreibung begründet werden.

Insgesamt wird nun mit einem Investitionsvolumen von 3,3 Millionen Euro für das Vorhaben gerechnet. Geplant ist der Ersatzneubau des Trinkwasserhochbehälters, mit dem auch die zukünftig zu erwartende Versorgungssituation Geras berücksichtigt wird. Der neue Trinkwasserhochbehälter in der Schillerstraße soll ein Fassungs-vermögen von zweimal 1000 Kubikmetern haben. Ein ungenutzter, alter, teils verfallener Flusswasserspeicher wird abgerissen. Neben der angrenzenden Stützmauer werden auch Zuführungsleitungen erneuert.

„Während der Bauzeit wird die Versorgung des Bereiches mit Trinkwasser durch eine Interimsleitung gesichert“, so der Verband. Durch Rodungsarbeiten im Frühjahr wurden die umfangreichen Arbeiten vorbereitet. Während der Bauzeit, die bis zum 29. November 2019 geplant ist, kommt es zu Änderungen der Verkehrsführung, so der Verband. Not- und Havarie-dienste sowie der Ver- und Entsorgungsverkehr werden aber sichergestellt.

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