Frankfurt am Main/Erfurt. Der Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie steuert auf erste Arbeitskampfmaßnahmen zu. Nach ergebnislosen Verhandlungsrunden in mehreren Tarifbezirken kommt es nun zu Warnstreiks, heute auch in Thüringen.

Die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie für 17 000 Beschäftigte in Thüringen sind am Donnerstagabend in Erfurt ohne Einigung unterbrochen worden. Das Angebot der Arbeitgeber, ab 1. April 2016 in zwei Stufen für 24 Monate eine Entgelterhöhung von 2,1 Prozent zu leisten und als „Wettbewerbskomponente“ eine Einmalzahlung von 0,3 Prozent, berechnet auf zwölf Monate, wurde von der Industriegewerkschaft nicht angenommen.