Erfurt. Rund 10,7 Millionen Angriffe gab es im vergangenen Jahr auf das Landesdatennetz in Thüringen. Trotz Angriffen und Spionage sind wohl keine größeren Schäden entstanden.

Die Sicherheitssysteme des Landesdatennetzes haben allein im Vorjahr rund 10,7 Millionen Angriffe registriert und erkannt. Das wäre alle drei Sekunden eine Cyberattacke, die verhindert werden musste. Am häufigsten seien Phishing-Mails und Mails mit Schadprogrammen erkannt worden, sagte ein Sprecher des zuständigen Thüringer Finanzministeriums dieser Zeitung. Zudem seien verstärkt Scanaktivitäten auf der Suche nach möglichen Sicherheitslücken festgestellt worden. Dabei handelt es sich um rund 4,3 Millionen Spionageversuche.