Erfurt. Die Thüringer Wirtschaft steht in den kommenden Jahren vor einem massiven Mangel an Arbeitskräften. So hofft man, die Lücke füllen zu können.

Die Funkwerk AG aus Kölleda macht mehr als die Hälfte des Umsatzes im Ausland. „Wir erleben tagtäglich, was es bedeutet, sich dem internationalen Wettbewerb stellen zu müssen“, sagte Vorstand Kerstin Schreiber, die auch Vizepräsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt ist. Notwendig seien vor allem wettbewerbsfähige Energiepreise, so Schreiber zum Auftakt eines Dialoges zwischen Politik und Unternehmern zur Zukunft der Industrie in Deutschland und Thüringen.