Nordhausen. Bernd Gulden und die Familie Feuer kaufen die 50-prozentigen Anteile von Chinesen zurück. Ein Signal auch an die Region, sagt der Geschäftsführer.

Normalerweise werden Unternehmen in Deutschland von chinesischen Firmen oder Staatskonzernen aufgekauft. In Nordhausen ist das anders. „Es gibt eine signifikante Änderung in unser Gesellschafterstruktur: Die Familien Feuer und Gulden haben die 50-prozentige Beteiligung der chinesischen Firmengruppe Haowu am Nordhäuser Kurbelwellenwerk wieder übernommen“, sagt Bernd Gulden, einer der Geschäftsführer von Feuer Powertrain in Nordhausen. 2017 waren die Chinesen bei Powertrain eingestiegen. Die Familie Gulden hält von nun an 54 Prozent, Feuer 46 Prozent der Anteile. Der Nordhäuser spricht von einem Signal an die Region.