Bilanz Thüringer Waldquell: Mehr ging nicht, weil zu wenig Mehrweg-Glas im Umlauf

Schmaldkalden.  Die Thüringer Waldquell GmbH, unter anderem Hersteller der Traditionsmarke Vita Cola, behauptet sich weiter auf dem Markt für Erfrischungsgetränke.

Insgesamt 60 verschiedene Getränkesorten werden bei Thüringer Waldquell in Flaschen gefüllt.

Insgesamt 60 verschiedene Getränkesorten werden bei Thüringer Waldquell in Flaschen gefüllt.

Foto: Alexander Volkmann

Der Absatz an Mineralwasser sowie der Traditionsmarke Vita Cola habe sich im vergangenen Jahr auf dem Niveau des Rekordsommers 2018 stabilisiert, teilte das Unternehmen am Donnerstag an seinem Sitz in Schmalkalden mit. Verkauft worden seien insgesamt 122 Millionen Liter Getränke, zwei Millionen Liter mehr als im Jahr zuvor.

Vor allen der Absatz in Mehrwegflaschen auf Glas habe „bis an die Kapazitätsgrenzen“ um 15 Prozent zugelegt. „Mehr ging nicht, weil nicht genug Glasflaschen auf dem Markt waren“, erklärte Geschäftsführer Thomas Heß.

Mineralwasser, zunehmend mit reduzierter Kohlensäure, sind nach seinen Angaben das wichtigste Standbein des Unternehmens. Die Thüringer Waldquell GmbH, die in Schmalkalden etwa 160 Mitarbeiter beschäftigt, gehört zur hessischen Hassia-Gruppe. Nicht nur bei Mineralwasser, sondern auch mit Vita Cola sei Thüringer Waldquell Marktführer im Freistaat.

Unter dem Dach der ostdeutschen Traditionsmarkte Vita Cola wurden 2019 insgesamt 87,4 Millionen Liter Erfrischungsgetränke abgesetzt. Unter den drei Markennamen Thüringer Waldquell, Rennsteig und Vita Cola werden nach Unternehmensangaben insgesamt 60 verschiedene Getränke abgefüllt.

Heß kündige an, dass das Unternehmen, das seit 2014 zu 100 Prozent mit Ökostrom produziere, seinen CO2-Ausstoß weiter verringern wolle. Es sei ein hauseigenes Energiesparprogramm aufgelegt worden. 2021 solle der Brunnenbetrieb vollständig klimaneutral sein.