Filinchen baut neue Werkhalle in Apolda

Apolda  Apolda. Die Gutena Nahrungsmittel GmbH, deren Produkte unter dem Namen Filinchen in aller Munde sind, baut in Apolda eine neue Produktions- und Logistikhalle.

Die Landräte Hans-Helmut Münchberg (links, ptl.) und Götz Ulrich (CDU) sowie Geschäftsführer Michael Heinemann (rechts) beim symbolischen ersten Spatenstich für die neue Filinchen-Werkhalle. Foto: Peter Hansen

Die Landräte Hans-Helmut Münchberg (links, ptl.) und Götz Ulrich (CDU) sowie Geschäftsführer Michael Heinemann (rechts) beim symbolischen ersten Spatenstich für die neue Filinchen-Werkhalle. Foto: Peter Hansen

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Die Gutena Nahrungsmittel GmbH, deren Produkte unter dem Namen Filinchen in aller Munde sind, baut eine neue Produktions- und Logistikhalle. Gestern vollzogen Dr. Michael Heinemann, geschäftsführender Gesellschafter der Weißenfelser Handelsgesellschaft mbH (WHG), sowie die Landräte aus dem Burgenlandkreis, Götz Ulrich (CDU), und aus dem Weimarer Land, Hans-Helmut Münchberg (ptl.) den symbolischen ersten Spatenstich im Gewerbepark an der B 87.

Die Erweiterung ist eigentlich überfällig – schon seit sechs Jahren trägt sich das Unternehmen mit Expansionsplänen, räumte Heinemann ein. Allerdings kam dann das Hochwasser dazwischen. Und die Beseitigung des verheerenden Brandes in der Produktion der WHG-Tochter in Neukirch band erneut erhebliche Summen. Nun werden zunächst 2,5 Millionen Euro „in die Hand“ genommen, um die Apoldaer Produktionsstätte zu erweitern. Die neue Halle wird 1300 Quadratmeter groß und soll neben einer modernen Produktionsanlage zur Herstellung von Snacks auch 1000 Palettenstandplätze erhalten. Eventuell, so Heinemann, wird man künftig auch den Neukircher Zwieback und die Spree-Waffeln aus Berlin als dritte WHG-Tochter zentral von Apolda aus versenden. Eine endgültige Entscheidung hierüber steht aber noch aus. Das Ziel ist die Einweihung der Halle im Herbst, allerdings wolle man sich nicht von selbst gesteckten Zielen unter Druck setzen lassen.

Mit der Erweiterung einher geht die Schaffung von drei Arbeitsplätzen. Drei weitere kommen durch die Übernahme von Lehrlingen hinzu. Derzeit arbeiten in der Apoldaer Betriebsstätte 43 Mitarbeiter.

Inzwischen, so sagte Heinemann nicht ohne Stolz, ist das Filinchen auch in den alten Bundesländern angekommen. Angeblich habe es dort einen Bekanntheitsgrad von 25 Prozent. In Ostdeutschland ist dieser erheblich höher, in Thüringen liegt er bei 88 Prozent. Das Filinchen ist auch bei deutschlandweit operierenden Handelsketten fest im Sortiment. So führt Real 10 Sorten, auch bei Kaufland ist man gut vertreten.

Als die WHG die Gutena GmbH übernahm, habe man mit fünf Sorten Filinchen begonnen, sagte Heinemann anlässlich des gestrigen Termins. Inzwischen liege man bei 15 Sorten. Dabei gibt es drei grundlegende Produktlinien: Zum einen die klassischen Filinchen, zum anderen die sogenannten Filinis im Riegel-Format und als drittes eine Produktlinie, die auf das neue Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten ausgerichtet ist. Darin finden sich sowohl glutenfreie Filinchen wie auch vegane und solche mit sehr wenig Kohlenhydraten (Low Carb). Ab Montag werden sich zur Familie der Filinchen auch solche mit Chia und Sesam gesellen.

In Sachen Export gehe es voran. Ein Joint Venture in Smolensk sichert die Versorgung von Russland. Und neben dem bisherigen kleinen, aber stabilen Ausfuhrziffern, wurden jüngst Abschlüsse mit den Vereinigten Arabischen Emiraten erzielt. Filinchen werden demnächst auch in Qatar, Bahrein, Oman und in Dubai selbst geknuspert.

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