Gumpert Sportwagenmanufaktur verkauft - Produktion nicht mehr in Altenburg

Wie der Insolvenzverwalter der Gumpert Sportwagenmanufaktur GmbH, Görge Scheid, heute mitteilte, wurde der Sportwagenhersteller mit Sitz in Altenburg an einen ausländischen Investor verkauft. Mit dem Verkauf endet jedoch die Produktion in Ostthüringen.

Das beim Genfer Autosalon Anfang März  präsentierte Modell "Explosion" soll künfitg nicht mehr unter der Marke Gumpert produziert werden. Der insolvente Sportwagenhersteller mit Sitz in Altenburg wurde an einen ausländischen Investor verkauft. Foto: dpa

Das beim Genfer Autosalon Anfang März präsentierte Modell "Explosion" soll künfitg nicht mehr unter der Marke Gumpert produziert werden. Der insolvente Sportwagenhersteller mit Sitz in Altenburg wurde an einen ausländischen Investor verkauft. Foto: dpa

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Altenburg. Stattdessen soll der Apollo, der bekannteste Wagen von Gumpert, an einem anderen, nicht näher benannten Ort weiterproduziert werden.

In der Pressemitteilung des Insolvenzverwalters wurden keine Angaben über die Höhe des Kaufpreises gemacht, ebensowenig wurde benannt, um wen es sich beim Käufer handelt bzw. woher er stammt.

Im Rahmen des Insolvenzverfahrens konnten lediglich noch drei Fahrzeige produziert und verkauft werden. Unternehmensgründer Gumpert und der Apollo gehen künftig getrennte Wege. Ein kürzlich auf dem Genfer Automobilsalon vorgestelltes neues Fahrzeug soll künftig ohne das Markenzeichen Gumpert produziert werden.

Die Produktionsanlagen in Altenburg werden in den nächsten Wochen demontiert und abgeholt, hieß es abschließend.

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