Heute vor 25 Jahren hat Andreas Jokisch sein Autohaus in Gera eröffnet

Gera  Dem 50-Jahrigen hat von klein auf der Geruch von Benzin gefallen

Inhaber Andreas Jokisch (rechts) dankte seinem dienstältesten Mitarbeiter Uwe Walter, der schon seit 24 Jahren dabei ist, stellvertretend für das derzeit 15-köpfige Team.

Inhaber Andreas Jokisch (rechts) dankte seinem dienstältesten Mitarbeiter Uwe Walter, der schon seit 24 Jahren dabei ist, stellvertretend für das derzeit 15-köpfige Team.

Foto: Peter Michaelis

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„Als Kind habe ich viel in der Garage beim Opa gewerkelt. Der Geruch von Benzin in der Nase hat mir gefallen. Deshalb wollte ich Tankwart werden. Mein Vater war dagegen. Er machte den Vorschlag, Kfz-Mechaniker zu lernen“, erzählt schmunzelnd Andreas Jokisch. Er gehorchte. Das Faible für Benzin und Autos ist geblieben.

Heute vor 25 Jahren öffnete er in der Gaswerkstraße seine Firma. „Ein nettes Ehepaar, das leider schon verstorben ist, begrüßte ich als erste Kunden“, erinnert sich der 50-Jährige.

Jokisch, damals noch in der Meisterausbildung, war mit 24 Jahren der jüngste Mazda-Vertragshändler in Deutschland. Die Unterzeichnung schaffte er erst nach dem zweiten Anlauf. Beim ersten Mal ließen ihn die deutschen Chefs abtreten. Doch Hartnäckigkeit und Ehrgeiz zahlten sich aus. Seine Eltern boten Unterstützung an, die Mutter bei der Buchhaltung, der Vater beim Umbau einer alten Baracke zum Bürogebäude. Das zahlte sich aus. „Ich habe mich für die Japaner entschieden, weil es seiner Zeit noch keinen Vertragshändler in Gera gab .“

2000 wurde das neue Autohaus eröffnet. Auf rund 8400 Quadratmetern Fläche werden etwa 100 Neu- und Gebrauchtwagen für Interessenten vorgehalten und zum Kauf angeboten. Der Unternehmer, der vor Elan sprüht, beschäftigt heute 15 Festangestellte und einen Auszubildenden.

Gestern wurde im Rahmen des 25-jährigen Firmenjubiläums das Autohaus zum zweiten Mal nach 2016 vom Düsseldorfer Brancheninformationsdienst „markt intern“ als 1a-Autohaus 2019 für seine Sach- und Beratungskompetenz ausgezeichnet. Oberbürgermeister Julian ­Vonarb (parteilos) überreichte die Urkunde in Anwesenheit vieler Gäste. Das macht Jokisch stolz, weil er sich auf seine Mitarbeiter verlassen kann.

Mit Augenzwinkern zeigte er noch später auf den Goldenen Schraubenschlüssel, den eine große Autozeitung jährlich verleiht. „Ich bescherte ihn einst meinem ehemaligen Opel-Arbeitgeber 1993. Nach zehn Jahren holte ihn mein Team erneut nach Gera. Ein Novum.“

Der 50-Jährige, der seit 2014 Obermeister der Kfz-Innung Ostthüringen ist, will unbedingt erwähnt wissen, das seine Ehefrau ihm eine große Stütze sei.

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