Leckerer Saft ohne Chemie vom Wacholderhof Bad Blankenburg

Wacholderhof in Bad Blankenburg ist ein echter Saftladen. Dort werden tonnenweise Äpfel, Birnen und Trauben verarbeitet - ganz ohen Chemie.

Thomas und Andrea Heinlein verarbeiten die letzten Äpfel auf dem Wacholderhof. Foto: Roberto Burian

Thomas und Andrea Heinlein verarbeiten die letzten Äpfel auf dem Wacholderhof. Foto: Roberto Burian

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Bad Blankenburg. Wenn man ihren Betrieb einen "Saftladen" nennt, dann ziehen Andrea und Thomas Heinlein nicht etwa ihre Augenbrauen zusammen. Sondern es kommt ihnen ein ­Lächeln über die Lippen. Denn der Wacholderhof in Bad Blankenburg ist in des Wortes eigentlicher Bedeutung ein richtiger Saftladen.

Es begann im Jahre 2011. Die Jungunternehmer nahmen sich damals des Obstes der umliegenden Region an und pressten daraus Saft. Mittlerweile sind es zirka vier bis fünf Tonnen Äpfel, Birnen und Trauben, die hier verarbeitet werden. Auch Nachbarn bringen ihre reifen Äpfel vorbei und können später den Saft mit nach Hause nehmen. Alleine ist das Ganze nicht zu schaffen, deshalb wird die ganze Familie mit eingespannt. Die Mosterei und die daraus resultierenden Säfte und Gelees sind nach wie vor das Herzstück des Wacholderhofes.

Auch die evangelische Kirche der Stadt lässt vor Ort die Trauben für ihren Messwein pressen. "Alles ist naturbelassen. Da wachsen alte Sorten, die es heute gar nicht mehr gibt", schwärmt Thomas Heinlein. Und wenn die Apfelernte mal richtig läuft, "dann müssen wir eben auch an sieben Tagen der Woche ran", sagt Andrea Heinlein. Dank der innovativen "Bag-in-Box"-Verpackung sind die Säfte selbst im geöffneten Zustand und ohne Kühlung bis zu drei Monate haltbar. Ein kleiner Zapfhahn dient nämlich nicht nur zum bequemen Ausschank, sondern lässt auch keinerlei Sauerstoff in das System eindringen. Zusätze? "Chemie lehnen wir ab", sagt Thomas Heinlein entschlossen.

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