Raiffeisen-Volksbank Hermsdorfer Kreuz schüttet Dividende aus

Hermsdorf  Die Mitglieder erhalten 3,30 Euro pro Anteil. Die Kundeneinlagen sind auf 101 Millionen Euro gestiegen. Das Kreditgeschäft legte ebenfalls zu.

Christel Kalkreiber und Maik Anders von der Raiffeisen-Volksbank Hermsdorfer Kreuz.

Christel Kalkreiber und Maik Anders von der Raiffeisen-Volksbank Hermsdorfer Kreuz.

Foto: A. Vitting

Ungeachtet eines schwierigen Marktumfeldes und anhaltend niedriger Zinsen hat die Raiffeisen-Volksbank „Hermsdorfer Kreuz“ eG nach eigenen Angaben im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin eine positive Entwicklung genommen.

Wie die Vorstände Maik Anders und Christel Kalkreiber auf der Generalversammlung der Genossenschaftsbank am Mittwoch im Stadthaus Hermsdorf den über 1000 Mitgliedern mitteilten, habe das Geldinstitut im vergangenen Jahr einen Anstieg der Bilanzsumme auf 123 Millionen Euro verzeichnen können. Positiv auch der deutliche Zuwachs im Kreditgeschäft, das um 11 Prozent auf 47 Millionen Euro ausgebaut werden konnte.

„Das zeigt das Vertrauen der Kunden zur Bank und spiegelt auch die kompetente und schnelle Beratung wider. Im Schwerpunkt lag die Vergabe auf Wohnungsbau- beziehungsweise Modernisierungskrediten, gefolgt von den gewerblichen Darlehen“, erklärten die Vorstände.

Die Kundeneinlagen der Bank nahmen in 2018 um 9 Prozent zu und lagen zum Bilanzstichtag bei 101 Millionen Euro. Dieser Anstieg war höher als erwartet. Maik Anders führte die Steigerung bei den Einlagen auch darauf zurück, dass die Kunden ein hohes Vertrauen in die Genossenschaftsbank haben. „Im Gegensatz zu einigen privaten Geldinstituten haben wir seit über 70 Jahren eine zusätzliche Einlagensicherung, die bei über 100.000 Euro greift.“ Derzeit betreut die Bank rund 8000 Privat- und Geschäftskunden in der Region Hermsdorf, Kraftsdorf, Stadtroda und den Tälerdörfern.

Dass es der Raiffeisen-Volksbank „Hermsdorfer Kreuz“ im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz eines niedrigeren Zinsergebnisses gelungen ist, dass Ergebnis aus dem operativen Geschäft nahezu auf dem Vorjahresniveau zu halten, führte Anders auf die strikte Einsparung von Kosten zurück. „Wir haben viele interne Abläufe deutlich gestrafft.“ Im Ergebnis konnte das Eigenkapital der Genossenschaftsbank um knapp 600.000 Euro aufgestockt werden, der Gewinn lag bei 128.000 Euro.

Von dem positiven Ergebnis profitieren auch die über 1000 Mitglieder der Bank. Diese erhalten laut Anders und Kalkreiber für 2018 eine Dividende in Höhe von 3 Prozent. Pro Anteil werden demnach 3,30 Euro ausgeschüttet.

Aufsichtsratschef Matthias Klippel dankte Mitarbeitern und Vorstand der Bank für die kontinuierliche positive Entwicklung. Freuen können sich auch zwei Auszubildende, die in diesem Jahr übernommen und die Teams in den Geschäftsstellen Stadtroda und Hermsdorf verstärken werden. Derzeit sucht die Bank einen Azubi zum/zur Bankkauffrau/-mann.